Gute Prognose für Handballer der HSG
HSG-Geschäftsführer Franz Dressel ist froh: "Das ist die Grundlage dafür, dass es bei uns ordentlich weitergehen kann.“

„Das ist die Grundlage dafür, dass es bei uns ordentlich weitergehen kann“, freut sich HSG-Geschäftsführer Franz Dressel  über das Ergebnis. „Jetzt kann ich bei meinen anstehenden Sponsorengesprächen untermauern, dass wir auch die restlichen Probleme noch gestemmt bekommen.“ Der Eindruck, den Dressel bei der auf Insolvenzrecht spezialisierten Kanzlei hinterlassen hat, ist enorm. 

Großes Lob für Franz Dressel

„Wir haben im Februar einen Überschuldungsstatus mit einem wenig schmeichelhaften Ergebnis aufgestellt“, sagt Anwalt Karsten Bauermeister. „Die Zahlen waren so schlecht, dass wir der Gesellschaft ins Lastenheft geschrieben haben, sie müsse wenigstens 100 000 Euro Entlastung bringen – entweder durch neues Geld oder durch Verringerung von Verbindlichkeiten.“ Vier Wochen später kam der Fachmann nicht nur zur Ausstellung des positiven Zeugnisses, sondern auch zu einem anerkennenden Urteil: „Herr Dressel hat sehr gut gearbeitet“, sagt Bauermeister. „Das haben wir so noch nicht erlebt.“

400 000 Euro kamen hinzu

 Durch zusätzliche finanzielle Hilfe der Bestandssponsoren sowie „frisches Geld“ von neu akquirierten Sponsoren sowie den Abbau von Verbindlichkeiten seien so um die 400 000 Euro zusammengekommen. „Die Situation ist zwar noch etwas angespannt“, glaubt Bauermeister. „Aber das war eine Aufgabe, die uns auch Spaß gemacht hat.“ Mit einem Ergebnis, das erwarten lässt, dass die HSG Ahlen-Hamm auch nach dem 30. Juni an ihrem Ziel festhalten kann, „mittel- bis langfristig weiter Bundesligahandball in der Region zu sichern“, wie es Franz Dressel wieder voller Optimismus ausdrückt.

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