Guter Plan zerfällt in Einzelteile
Bild: Nieländer
Wieder zu spät: Eugen Dreichel von Victoria Clarholz (l.) muss sich Hassels Torhüter Cedric Drobe beugen.
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„Wir müssen jetzt einfach weitermachen. Am nächsten Wochenende haben wir ein wichtiges Spiel gegen Heiden“, sagte Simon Strathoff, am Sonntag auf der linken Abwehrseite eingesetzt, unmittelbar nach der Partie, während ihm dicke Tropfen vom durch den heftigen Regen triefnassen Haar über das Gesicht rannen. Er hat ja nicht unrecht: Mit der Partie bei Viktoria Heiden am kommenden Spieltag geht die Rückserie für Clarholz im Prinzip erst richtig los. Punkte gegen den SC Hassel als Aufstiegsaspirant Nummer eins werden ohnehin nicht einkalkuliert gewesen sein.

Nicht ängstlich, sondern forsch

Könnte also alles ganz einfach sein. Wenn man Holzhof doch bloß nicht wüsste, dass am Sonntag eindeutig mehr drin war. Mit einer recht forschen Ausrichtung hatte der TSV Victoria den favorisierten Gästen vor allem im ersten Durchgang den Zahn gezogen. In der Defensive stand das Team von Frank Scharpenberg kompakt, agierte diszipliniert und zweikampfstark, um bei Ballbesitz blitzschnell den Vorwärtsgang einzulegen. Wahrhaftig ein sehr, sehr guter Plan, der bis zum 0:1 kurz vor und dem 0:2 kurz nach der Pause komplett aufging, daraufhin jedoch in seine Einzelteile zerfiel.

Die komplette Nachbetrachtung der 0:4-Niederlage von Victoria Clarholz gegen den SC Hassel lesen Sie am Dienstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

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