HLZ-A-Jugend bringt es auf den Punkt
Das goldene Tor: Niklas Seifert traf zum 30:30 in Schwanewede.

Im Gepäck auf der Rückfahrt: Ein 30:30, das den Verantwortlichen des HLZ „richtig gut tat“. „Die Stimmung war zurecht gut bei den Jungs“, gönnte Übungsleiter Bekston seinen Schützlingen den Spaß nach 60 Minuten harter Arbeit, die sich erst kurz vor Schluss so richtig ausgezahlt hatte.

Noch in der 55. Minute lag das HLZ 27:30 hinten. „Dann habe ich Yannick Wahlers noch mal ins Tor gestellt“, erzählt Bekston, und Wahlers wunderte sich. „Yannick hat mich gefragt, ob das denn nun so gut sei.“ Und das war es.. Drei Bälle parierte der Schlussmann. Und weil die A-Junioren vorne die Nerven behielten und und in der Schlussminute noch den Ausgleich durch Niklas Seifert erzielten, kannte der Jubel bei Ahlens Tross keine Grenzen. „Das ist schon bemerkenswert. Wir lagen schließlich fast das ganze Spiel hinten“, so Bekston.

Nur zwei Mal glich das HLZ aus – erst beim 7:7 (16.) und beim 20:20 (45.). „Aber wir haben es dann nicht geschafft, Schwanewede mal richtig unter Druck zu setzen“, bemängelt der Trainer, der anfügt: „Ich hätte gerne mal gesehen, wie die reagiert hätten.“ Zwar blieb der ganz große Coup mal wieder aus, mit dem Remis konnten die Ahlener aber bestens leben.

 „Der letzte Tabellenplatz spiegelt leider nicht ganz unseren Leistungsstand wieder“, sagt Bekston, für den der zweite Punkt im dritten Spiel aber wertvoll genug ist. „Das zeigt, dass ich nicht nur Blödsinn erzähle, sondern das Team wirklich Fortschritte macht“, sieht sich der Übungsleiter in der Arbeit mit seinen Schützlingen bestätigt. Die Reise in den Norden hat ihn bestätigt.

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