HLZ Ahlen: „Mit Robin können wir reden“
Keine Angst haben, Sicherheit geben: Robin Muer, Torwart in Dolberg, ist jetzt Jugendkoordinator beim HLZ Ahlen.

„Robin ist ein Eigengewächs und kennt unser System“, ist sich Abteilungsleiter Ronald Zent sicher, dass man den Richtigen gefunden hat, um vor allem zwei Dinge zu fördern: „Jugendlichen im Übergang vom Nachwuchs zu den Senioren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Und den Vereinssport wertzuschätzen, diesen Spielern das Gefühl geben, dass sie bei uns mitgenommen werden“, so Zent weiter.

 Wobei „Vereinssport“ beim HLZ ein anderes Wort ist für „Breitensport“. Was sie aber nicht so gerne hören – es hat so was Staubiges zwischen Thekensport und Hobbyteam. Wie auch immer: Rund zehn Jugendmannschaften jeden Alters haben sie in Ahlen, die gerne auch mal den Spaß und die Bewegung der „Leistung“ vorziehen. „Und die brauchen wir dringend, die wollen wir auch an den Verein binden“, sagt Muer, der selbst bis zur C-Jugend bei der Ahlener SG gespielt hat und jetzt eine B II – Platz zwei in der Bezirksoberliga – trainiert.

 Als Nachfolger von Mattes Rogowski, der vor längerer Zeit aus Termingründen den Job abgab, will Muer vor allem eines: reden. „Immer im Austausch mit allenTrainern und den Jugendlichen“, sieht er sich als Mediator, als Bindeglied zwischen allen Parteien. „Wenn in den Köpfen der Mädels und Jungs Probleme oder Sorgen schlummern, die sie sonst mit keinem teilen, dann müssen die wissen: Mit Robin können wir sprechen“, fühlt sich der Torwart in der Rolle des Problemlösers und Vertrauenslehrers ganz wohl, der natürlich auch mit den Übungsleitern Optionen einzelner SpielerInnen diskutiert. 

„Ich bin jetzt schon seit zwölf Jahren Trainer, aber da freu ich mich nochmal ganz besonders drauf“, sagt der Metall-Industriemeister, der am Montag in der Vorstandssitzung vorgestellt wurde. „Die haben alle dieselben Ideen und Vorstellungen“, verrät Muer, der gerade passend in dem kleinen Leistungstief des HLZ antritt, bei dem die A-Jungs und -Mädchen ihre höchsten Klassen verpasst haben. „Ach was, das kann passieren, wir spielen doch sonst fast überall in den höchsten Jugendklassen“, stellt er sich schützend vor seine Kinder. Torwarte eben, die halten, was sie versprechen.

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