HSG Gütersloh hofft auf den ersten Heimsieg
Bild: Nieländer
Ein Fragezeichen steht bei der HSG Gütersloh im heutigen Heimspiel gegen Bielefeld-Jöllenbeck hinter dem Einsatz von Kapitän Marian Stockmann (Mitte).
Bild: Nieländer

In Ladbergen setzten die personell und mit zunehmendem Spielverlauf deshalb auch konditionell am Stock gehenden Spieler Ende September ein ganz dickes positives 29:27-Ausrufezeichen. Was der Mannschaft in dieser Spielzeit noch fehlt, ist nach zwei bemerkenswerten Unentschieden ein Sieg in eigener Halle.

Der soll zur ungewohnten Anwurfzeit am Freitagabend um 19.30 Uhr her, wenn sich die Oberligareserve des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck in der Innenstadtsporthalle vorstellt.

Ein dickes Fragezeichen steht dabei noch hinter dem Einsatz von Linkshänder und Kapitän Marian Stockmann. Der hatte sich im Ladbergen-Spiel einen heftigen Pferdekuss eingefangen, der ein bis zum Beginn dieser Woche währendes Sportverbot zur Folge hatte.

Weil bei Christian Bauer am Montag ein Zahn gezogen wurde und bei Mirko Torbrügge der Rücken zwickte, kam Trainer Christ die Pause dann doch wieder gar nicht so ungelegen. „Heute Abend werden alle auf der Bank sitzen, bei Marian Stockmann ist ein Einsatz aber sehr fraglich“, fasst der HSG-Trainer zusammen.

„Wir wollen den positiven Trend unbedingt fortsetzen und dabei den ersten Heimsieg einfahren“, gibt Christ als Ziel aus. Doch der Gütersloher weiß auch, dass der von den beiden langjährigen Jöllenbecker Oberligaspielern Sven-Eric Husemann und „Sascha“ Vogelsang als „Co“ trainierte Aufsteiger TuS 97 II mittlerweile in der Verbandsliga angekommen ist. „Eine gute Mischung aus Jung und Alt, die 3:2:1-Abwehr und ein starker Torwart“, zählt der Gütersloher Trainer die Stärken der Jöllenbecker Reserve auf.

„Wir müssen in der Abwehr weiter die Konsequenz der vergangenen Partien aufs Parkett bringen und dann unser Tempospiel aufbauen“, sagt Christ, wie er die Punkte in Gütersloh behalten will. Entscheidend wird sein, dass sich die Gütersloher erneut als eine bis zum Umfallen kämpfende Einheit präsentieren, die jedes Spiel unbedingt gewinnen will und es jedem Gegner richtig schwer macht.

Ein Wiedersehen gibt es heute mit Arne Schlüter, der zu Verbands- und Oberligazeiten im HSG-Trikot gespielt hat, dann zu seinem Stammverein Jöllenbeck zurückgekehrt ist.

SOCIAL BOOKMARKS