HSG bringt die Füchse fast zur Strecke
Bild: Wegener
Lars Gudat (h.) und die HSG zeigten gegen die Füchse Berlin ein starkes Spiel.
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Befreit vom Druck des Gewinnenmüssens hielt die Heimsieben vor 2500 begeisterten Zuschauern bis zur 40. Minute mit und zeigte eines der besten Heimspiele der Saison. Letztlich waren es nur wenige Minuten, die den Ausschlag zu Gunsten der Gäste gaben.

Die Champions-League-Anwärter aus der Hauptstadt hatten in den entscheidenden Momenten eben die Möglichkeit, von der Bank aus die entscheidenden Akzente zu setzen. Unter anderem stand der eingewechselte Silvio Heinevetter einer Sensation im Weg. Der Nationaltorhüter parierte beim Stand von 17:19 aus HSG-Sicht einen guten Rückraumversuch von Chen Pomeranz (42.). Es war das Ende der Ahlen-Hammer Hoffnungen, denn danach zogen die Füchse bis zur 47. Minute bis auf fünf Tore davon.

Die gastgebende Rothenpieler-Sieben bäumte sich noch einmal auf und kam sogar zweimal bis auf zwei Tore (22:24, 24:26) heran. Am Ende aber fehlte dem Neuling die Kraft, um die Füchse zur Strecke zu bringen.

Dabei hatten die HSG-Akteure gerade in der ersten Halbzeit die Berliner lange gut im Griff und überrumpelten den haushohen Favoriten förmlich. Mit einer beweglichen, kompromisslosen Abwehr und einem überragenden Torhüter Tomas Mrkva stellte das Heimteam den Tabellendritten häufig vor Rätsel. Füchse-Mittelmann Jaszka Bartlomiej versuchte wiederholt Ruhe in die Aktionen seiner Mannschaft zu verbringen. Vergeblich, denn Ahlen-Hamm übte viel Druck auf die Angriffsreihe der Gäste aus und behauptete über weite Phase der ersten Hälfte einen Ein- bis Zwei-Tore-Vorsprung.

Erst in der 30. Minute geriet das Rothenpieler-Team beim 12:13 wieder in Rückstand, glich aber noch einmal zum 13:13 aus. Quasi mit dem Pausenpfiff kassierte Ahlen-Hamm das 13:14, als Torsten Laen gegen sieben HSG-Feldspieler einen Anwurf direkt im leeren Tor der Gastgeber unterbrachte.

Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild: Ahlen-Hamm ließ sich nicht abschütteln und durfte bis zum 17:17 in der 40. Minute von der faustdicken Überraschung träumen, ehe die Gäste doch noch den Sack zumachten.

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