HSG träumt von Endspiel gegen Flensburg
Bild: Wegener
Lars Gudat (r.) tritt mit der HSG Ahlen-Hamm in Kassel gegen Melsungen an.
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Die Chancen auf das Erreichen des Relegationsplatzes sind zwar verschwindend gering angesichts von drei Punkten Rückstand auf den DHC Rheinland bei nur noch zwei Spielen. „Aber im Handball ist alles möglich“, weiß Rothenpieler. „Wenn wir in Melsungen gewinnen und es für Flensburg-Handewitt um nichts mehr geht....“

Es wäre die Krönung einer verrückten Saison mit vielen Höhen und Tiefen, wenn die HSG tatsächlich noch das Unmögliche möglich machen könnte. Außerdem wäre es eine großartige Steilvorlage für die Saisonabschluss-Party mit den Fans nach dem letzten Spiel gegen Flensburg am 4. Juni.

Voraussetzung für zwei Erfolge im Saisonschlusspurt ist eine ähnlich starke HSG-Leistung wie jüngst gegen die Füchse Berlin. „An dieses Spiel wollen wir anknüpfen“, sagt Rothenpieler. Die Voraussetzungen sind allerdings äußerst schlecht. Neben den Dauerverletzten Einar Holmgeirsson und Frank Schumann drohen nun auch noch Kapitän Mario Clößner, Linksaußen Andreas Simon und Torgarant Chen Pomeranz auszufallen. „Sie werden am Freitag noch einmal trainieren, und dann müssen wir schauen, wer gegen Melsungen spielen kann“, erklärt Co-Trainer Rob de Pijper und zuckt mit den Schultern.

De Pijper und der künftige Spielertrainer Maik Machulla befassen sich neben dem Tagesgeschäft übrigens schon intensiv mit der nächsten Saison, während Kay Rothenpieler die Sponsorenkontakte pflegt.

In puncto Personal hat die HSG ein weiteres Mal Nägel mit Köpfen gemacht. Der frühere ASG-Akteur und jetzige Youngstar Jakob Macke erhielt einen Vertrag bis 2013 ohne Doppelspielrecht für die Youngsters. Ungeklärt ist noch die Zukunft des Abwehrspezialisten Jiri Hynek, der gerne bleiben würde.

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