HSG verpflichtet Ziegler und Stockmann
Bild: Kalthoff
Hoffnungsträger aus Warendorf: Marian Stockmann wechselt zur HSG Gütersloh
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 Sowohl Kreisläufer Ziegler, der Sohn des langjährigen Lemgoer Erstligaspielers und früheren HSG-Trainers Frank Ziegler, als auch Linkshänder Stockmann, der eine herausragende Saison in der Bezirksliga spielt, sind 19 Jahre alt.

Aljoscha Ziegler hat die letzten drei Jahre in Lemgo gespielt, davon zwei in der Jugend und in dieser Saion bei der Bundesligareserve, dem souveränen Oberliga-Tabellenführer. Da war das gut ausgebildete, schnelle Talent nicht so oft zum Einsatz gekommen wie erhofft. „Ich hoffe jetzt auf ein gutes Seniorenjahr, um mich zu etablieren“ sagt Ziegler, der auch für die Verbandsliga zugesagt hat.

Marian Stockmann reizt die Möglichkeit, höherklassig Erfahrung zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Das Warendorfer Eigengewächs war von mehreren Vereinen umworben worden und wird sich beim eventuellen Abstieg der HSG noch einmal mit dem Vorstand zusammensetzen. „Das Probetraining war sehr positiv“, sagt der Rückraumspieler, der ein Wunschspieler des neuen HSG-Trainers Matthias Wieling ist: „Ich habe mit Senne gegen ihn gespielt, er kann den Sprung über drei Ligen allemal schaffen“, sagt der Bielefelder.

Den vier Abgängen (Stefan Christ, Daniel Wiemann, Arne Schlüter und Jan Schulze) stehen mit Ziegler, Stockmann, Christoph Harbert und Thomas Fröbel vier Neuzugänge gegenüber. „Wir haben uns trotz des großen Aderlasses nicht verschlechtert. Für einen weiteren Neuen haben wir weitere Eisen im Feuer. Das werden wir jetzt genau abwägen und mit dem neuen Trainer besprechen“, sagte Vorsitzender Udo Johannböke. „Auf jeden Fall gehen wir mit einer, jungen, ehrgeizigen Mannschaft in eine aufgrund der Drittligaabsteiger gewiss nicht einfache Saison.“

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