Hängende Köpfe beim SC Wiedenbrück II
Bild: Inderlied
Ein Bild des Jammers: Ramazan Yildiz kam am Sonntag mit Wiedenbrück II nicht über ein 3:3 in Westönnen hinaus. Damit rutschte der SCW noch auf den dritten Tabellenplatz ab.
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„Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht“, sagte Dominik Jansen kurz nach dem Unentschieden in Westönnen, das den Traum vom Gang in die Landesliga platzen ließ. Da Hamm zeitgleich – ausgerechnet – in Rheda mit 4:2 siegte, muss sich der SCW zum Saisonende schweren Herzens mit Rang drei arrangieren. Die Schuld für das Verfehlen des großen Ziels suchte Wiedenbrücks aber keineswegs beim Nachbarn: „Wir haben nicht auf Schützenhilfe gehofft. Wir hatten es in der eigenen Hand“, sagte Jansen, ehe er noch ein versöhnliches Fazit zog: „Wir haben eine super Rückrunde gespielt, aber die vielen Unentschieden haben uns das Genick gebrochen.“

„Waren zu passiv“

Insofern passte es ins Bild, dass Wiedenbrück II auch im finalen Auswärtsspiel nicht über ein Remis hinauskam. Nach dem frühen Rückschlag durch das 1:0 für Westönnen in der zweiten Minute schlug der SCW durch Iwan Dirksen schnell zurück. Ein Eigentor führte noch vor der Pause zur Führung der Gäste. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann etwas zu passiv“, kritisierte Jansen. Auf den Ausgleich (65.) folgte ein Platzverweis für Philipp Nahrmann nach einer vermeintlichen Notbremse (77.). Da das SCW-Lager über den Rückstand des FSC gegen Hamm informiert war, warf Wiedenbrück – damit zum Siegen verdammt – jetzt alles nach vorne. Die Konsequenz war jedoch ein Konter, der zum 3:2 für Westönnen führte (82.). Das späte Tor von Marco Pollmann zum 3:3 war für die zweite Garde des SCW nur ein äußerst schwacher Trost.

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