Härtetest für SCR in Neuenkirchen
Bild: Rollié
Mike Pihl (l.) könnte einer der Roländer Offensiven sein, die nach Bedarf in der
Bild: Rollié

Neben dem gesperrten Jo Laumann fällt mit Joachim Mrowiec auch der zweite gelernte Stoßstürmer aus: er leidet an einer Adduktorenzerrung. „Dann werden wir eben taktisch etwas ändern“, gibt sich Atalan trotzig, auch wenn das mit dem Götze-Transfer wohl nichts wird.

Eine „falsche Neun“, wie sie Götze ab und an in München spielte, also immer wieder ausweichen und das Sturmzentrum verwaisen lassen, sei eine Option. „Wir werden ein paar Alternativen trainieren und dann die beste Alternative wählen“, sagt Atalan, der von den Stärken der Gastgeber überzeugt ist. „Wir haben im Hinspiel nicht umsonst nach nicht einmal 60 Minuten mit 0:3 hinten gelegen. Sie sind sehr, sehr gut.“ Das Spiel an der Vorhelmer Straße endete doch noch 3:3.

Atalan hält Neuenkirchen für das „vielleicht stärkste Heimteam“, das in der Vorwoche beim SV Rödinghausen mit 4:1 gewann, damit am SC Roland vorbei auf Platz vier kletterte. In der Woche davor fertigte Neuenkirchen zu Hause den TuS Ennepetal mit 6:1 ab. „Wir müssen ihnen schnell die Euphorie nehmen und sie verunsichern“, fordert Atalan. „Sie haben genug Qualität, unsere Fehler direkt zu nutzen.“

Andersherum sei es aber ebenso, und trotz der enorm hohen Qualität des SuS ist Atalan sicher, dass „wir am Sonntag keinen kassieren“. Seine Begründung: „Organisation ist das Zauberwort, unsere einzelnen Ketten arbeiten untereinander sehr stark zusammen.“ Falls hinten der Kasten dicht bleibt und vorne einer steht, der zwar nicht Götze heißt, aber dennoch das Tor trifft, gewinnt man ein Auswärtsspiel vielleicht auch.

SOCIAL BOOKMARKS