Handballderby Everswinkel gegen WSU
Bild: Brandt
Kevin Wiedeler (Mitte) und die Warendorfer Sportunion möchten am Samstagabend das Verfolgerduell der Bezirksliga in Everswinkel, hier mit Tim Brochtrup (l.) und Niels Brochtrup, gewinnen.
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 „Wir freuen uns auf jedes Spiel, egal ob die WSU kommt oder nicht. Zuhause geben wir auch immer noch ein Tick mehr Gas“, sagt Everswinkels Trainer Thomas Steinhoff, der gerne mit dem Derbyfieber infiziert werden würde. „In der vergangenen Saison kam der eigentliche Charakter des Spiels gar nicht so rüber. Ich würde ich freuen, wenn der Funke dieses Mal überspringt.“ Die Heimstärke spricht dabei sicher für die Gastgeber, die in eigener Halle noch ohne Punktverlust sind. Beide Niederlagen kassierte der SC auswärts. „Die WSU ist für mich einer der Aufstiegskandidaten, auch wenn die vor der Saison etwas zurückgerudert sind“, sagt Steinhoff, der mit Mirko Herwig, Marco Schmidt und Gerrit Vornholt gleich auf drei seiner vier Torhüter verzichten muss. Die WSU hat immerhin zwei fitte Schlussmänner zur Verfügung. Lennart Hartmann, früher selbst im Vitusdorf aktiv, und Jan Kolodzei sind im Kader. Lediglich Malte Stukenbrok ist verletzt. Auf dem Feld haben die Gäste wohl alle Mann an Bord. „Wir sind bereit und wollen gewinnen“, sagt Warendorfs Trainer Stefan Hamsen, der seinen Spielern bis zum 4. Januar eine längere Pause gönnte. „Alle sind körperlich fit, daran ändert auch ein Silvesterfondue nichts. Wir können Gas geben.“ Vor dem Gegner hat er Respekt. „Everswinkel hat eine gute Mannschaft und spielt eine gute Saison“, weiß Hamsen. „Wir brauchen einen guten Tag, um da zu gewinnen. Ich bin aber optimistisch.“ Ob Moritz Grothues, der ist zuvor in der A-Jugend aktiv, allerdings schon pünktlich zum Anpfiff auf der Bank sitzen kann, bleibt abzuwarten.

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