Hecker-Verletzung trübt Verler Sieg in Attendorn
Bild: rast
Nico Hecker musste verletzt ausgewechselt werden.
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Auf etlichen Positionen hatte Golombek sein Team für das Gastspiel am Biggesee umgebaut. Vor Torwart Robin Brüseke spielten Julian Stöckner und Rino Capretti in der Innenverteidigung, dafür rückte Julian Schmidt auf seine einstige Lieblingsposition des Rechtsverteidigers.

Mit Sebastian Schonlau und Hervenogi Unzola standen Mittwochabend zwei weitere Akteure in die Startformation, die zuletzt eher auf der Bank Platz nehmen mussten. Und sie alle überzeugten ihren Coach. „Die Jungs haben eine tolle Laufbereitschaft gezeigt“, fand Golombek nicht ein Haar in der Suppe. Vor allem Julian Stöckner hatte es ihm  angetan: „Er macht kaum Fehler und ist vorne gefährlich bei Kopfbällen.“

Simon Engelmann traf dreifach für Verl (15., 32., 80.), zwei Tore steuerte Sebastian Schonlau bei (60., 72.), den Schlusspunkt setzte Hamadi Al Ghaddioui in der 82. Minute. Golombek: „Wir haben nicht eine Torchance der bevorzugt mit acht Spielern im eigenen Strafraum spielenden Attendorner zugelassen.“ SCV-Vorsitzender Raimund Bertels verfolgte die Partie äußerst gelassen: „Ein Spiel komplett ohne Aufreger oder Zittern.“

Einen Wermutstropfen gab es für den klaren Sieger trotzdem: Flügelflitzer Nico Hecker bekam einen Schlag auf den Knöchel und knickte um. Die Schwere der Verletzung konnte Golombek  Mittwochabend noch nicht einschätzen.

SC Verl: Brüseke – Schmidt, Stöckner, Capretti, Unzola – Schonlau, Mikic (68. Mainka) – Haeder (62. Kunstmann), Hecker (44. Großeschallau) – Engelmann, Al Ghaddioui

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