Heimsieg würde vieles einfacher machen
Sebastian Dreiszis ist als Trainer des Landesligisten Kinderhaus erst am Samstagabend gefordert und steht der TSG  deshalb als Spieler zur Verfügung.

Doch in der Tabelle steht die TSG, die am vergangenen Wochenende durch die auf den 21. Dezember verlegte Partie gegen Soest spielfrei hatte, weiter auf dem letzten Platz.

Die von dem durch seine Tätigkeit beim Frauen-Drittligisten Union Halle auch hier im Kreis bekannten Zygfryd Jedrzej trainierten Gäste sind dagegen mit ausgeglichenem 9:9-Punkteverhältnis Siebter.

Die Knieprobleme von Spielmacher Marco Büschenfeld hat der VfL beim letztwöchigen Sieg über Hemer durch Arne Halstenberg kompensiert. Den wegen eines Muskelfaserrisses fehlenden polnischen Vizeweltmeister von 2007, Tomasz Tluczynski, hat dabei der junge Linksaußen Marcel Schumann gut ersetzt. Das Potenzial des Teams aus Löhne zeigen der Punktgewinn gegen Titelanwärter Altenhagen-Heepen und der Sieg über Spitzenreiter ASV Hamm II.

„Das ist eine routinierte, fast schachmäßig spielende Mannschaft, die extrem wenig Fehler macht“, beschreibt TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt den Gegner. Deshalb steht eine drastische Reduzierung der eigenen technischen Fehler neben dem Tempospiel ganz oben auf der TSG-Liste.

„Für uns wäre es super, wenn wir in eigener Halle gleich wieder nachlegen und allen zeigen, dass wir leben. Das würde vieles einfacher machen“, weiß „Mühle“.

 Es fehlen aus beruflichen Gründen Florian Öttking (in Frankreich) und Julian Schüpping (in Dubai). Dafür steht Sebastian Dreiszis zur Verfügung. Das ist bei „Mo“ Schneider noch ungewiss.

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