Herbstwaldlauf erneut ein Renner
Bild: Schalkamp
Start zur Hatz auf eine gute Zehnkilometer-Zeit: Der spätere Sieger Philipp Kaldewei (Nummer 1573) lief wie üblich ein einsames Rennen und überquerte nach seinem verletzungsbedingten Fehlen im Vorjahr als Erster die Ziellinie. Er benötigte am Ende 34:26 Minuten.  
Bild: Schalkamp

Mehr als 80 Langstreckenläufer machten sich auf den hügeligen Weg zum Hohen Hagen, um von dort aus wieder zum Sportzentrum Harberg zurückzulaufen. Allen voran lief schon in der Stadionrunde der Seriensieger Philipp Kaldewei (LV Oelde), der seinen fünften Gesamtsieg feierte. Nach der Verletzungspause im Vorjahr, als der Brite Nikki Johnstone dicht an den Streckenrekord herankam, lief Kaldewei nun wieder mit gewohnt großem Vorsprung über die Ziellinie. Seine Zeit von 34:26 Minuten war bemerkenswert gut, da er zwei Tage zuvor mehr als 200 Kilometer auf dem Rad absolviert hatte. Angesichts dessen war sogar der Fahrer des Führungsfahrrads erschöpft und scherzte: „ Du läufst nächstes Jahr nicht mehr mit.“

Hinter Adam Balachawski (LG Burg Wiedenbrück) und Roland Przybilla (DJK Gütersloh) erreichte als Zweitschnellster des Kreises Christian Huster (37:59/LV Oelde) das Ziel. Auch Stefan Baierl (SpVgg Dolberg) und Thorsten Brinkmann (Ski-Club Beckum) lieferten tolle Zeiten ab und wurden Sechster respektive Siebter.

Altersklassensiege der M55 beziehungsweise M50 feierten Uli Stripper und Oliver Leonhardt (beide LV Oelde). Thomas Stallmeister (Rote Erde Beckum) ließ in der M35 alle hinter sich.

Auch starke Frauen waren am Start: Neben Siegerin Claudia Reimering (DJK Gütersloh/43:01 Minuten) überzeugten Angelika Zolthoff (LV Oelde/45:32) und Melanie Pfannkuche/46:03). Der besonders in Oelde als „Gumminbärchenlauf“ bekannte Herbstwaldlauf machte zum 40. seinem Namen alle Ehre. Alle – nicht nur die Schüler und Jedermannläufer – erhielten eine Tüte Gummibärchen und eine Kappe des TV 05 Neubeckum.

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