Herzebrockerinnen schlagen Ligarivale Halle mit 3:0
Kristina Korsten und der TC Herzebrock wollen in der Verbandsliga und im Pokal erfolgreich sein.

 Dabei hätte das TCH-Duo eine Erfrischung dringend benötigt, denn es war am Mittwoch im harten Doppeleinsatz: Erst als Betreuerinnen in dem vom Club ausgerichteten Feriencamp, und sofort danach schlugen sie im Achtelfinale des neu eingeführten WTV-Pokals auf. „Ziemlich anstrengend“, bilanzierten die beiden jungen Damen.

 Doch sie kämpften sich bei tropischen Temperaturen tapfer durch: Mit Kristinas Korstens Sieg gegen Victoria Henseler (6:2, 7:6) und dem Erfolg von Christine Lakebrink gegen Olivia Schoppa (6:3, 6:0) wurde der 3:0-Triumph gegen den ebenfalls in der Verbandsliga spielenden TC Blau-Weiß Halle vorzeitig festgezurrt. 

Bei den Gästen klaffte die Altersschere weit auseinander: Während Henseler erst 17 Jahre jung ist, zählt die im Doppel eingesetzte Kathrin Kisker schon 54 Lenze. Sie und ihre Partnerin Corinna Sötebier waren chancenlos: Denn die Herzebrockerinnen Marie Reckmeyer und Maria Schulte-Eistrup setzten sich locker 6:1, 6:0 durch. 

Weil gleichzeitig das zweite Herzebrocker Damenteam 3:0 bei TuRa Elsen dominierte, kommt es in der nächsten Pokalrunde zu einem spannenden Vereinsduell: Im Viertelfinale am 19. August treffen beide Herzebrocker Mannschaften aufeinander. „Das könnte ganz lustig werden“, schmunzelt Kristina Korsten. In Elsen punkteten für Herzebrock II Fiona Hünnefeld (6:1; 6:3), Ameline Steinel (4:6, 6:4, 12:10) sowie das Doppel Lena Beilmann/Isabell Kintrup (3:6, 6:2, 14:12).

 Vier Tage vor dem internen Pokalvergleich greifen die Verbandsliga-Frauen nach langer Unterbrechung endlich in die Meisterschaft ein: Die am 14. Juni abgebrochene Auftaktpartie gegen Blau-Weiß Soest wird am 15. August fortgesetzt, es folgen fünf weitere Begegnungen. „Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir in diese Liga gehören“, traut Mannschaftsführerin Korsten ihren Mitstreiterinnen eine Platzierung im Mittelfeld zu. 

Auch der Gewinn der Pokaltrophäe scheint nicht unmöglich.

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