Hesse hadert nach 1:1 mit der Effektivität
Bild: Dünhölter
Einen Punkt rettete Eric Yahkem (l.) gestern Abend im Heidewaldstadion dem FC Gütersloh durch seinen Treffer zum 1:1-Ausgleich gegen den SC Paderborn II.
Bild: Dünhölter

Ein schwer zu bespielender Rasen, ein ruppiger Gegner sowie ein Schiedsrichter, der sich vor allem im ersten Durchgang gegenüber Paderborn großzügig in der Regelauslegung zeigte – der FC Gütersloh hatte gestern Abend vor der Pause wahrlich keinen leichten Stand.

Dabei ging es die Mannschaft von Trainer Julian Hesse durchaus flott an, setzte Paderborn – das im Gegensatz zum Hinspiel diesmal ohne Verstärkung aus dem Profikader auskommen musste – gut unter Druck. Allein vor dem Tor fehlte die Zielstrebigkeit.

Zunächst scheiterte Ilias Illig aus 20 Metern mit einem abgefälschten Schuss (8.), dann fehlten Nick Flock und Saban Kaptan das nötige Quäntchen Glück. Was FCG-Torwart Berkay Yilmaz in zwei Situation beim Klärungsversuch eines hoppelnden Balles noch hatte.

Dann aber kam die 35. Minute, in der Yilmaz einen Schuss von Rifet Kapic völlig falsch einschätze. Der lasch getretene Ball kullerte aus gut 18 Metern nicht etwa am rechten Pfosten vorbei, sondern zum Entsetzen des gesamten FCG-Anhangs zum 0:1 ins Netz. „

Durch die harte Gangart haben wir uns im ersten Durchgang rund 20 Minuten aus dem Konzept bringen lassen, in dieser Phase fiel auch das Tor“, brach Trainer Hesse nicht den Stab über seinem Schlussmann.

Der Auftritt seines Teams nach dem Seitenwechsel fiel besser aus. Nun hatten die Hausherren Zugriff auf die Partie. Allein mit dem Ausgleichstreffer war es so eine Sache. „Mit der Effektivität vor dem Tor kann ich nicht zufrieden sein“, versöhnte lediglich Eric Yahkem in der 68. Minute seinen Trainer, als er eine Flanke von Nick Flock am rechten Pfosten zum verdienten 1:1-Ausgleichstreffer einnetzte.

Erst in der Schlussphase musste Paderborn seiner harten Gangart Tribut zollen, verlor Czok und Agnew kurz vor dem Schlusspfiff mit der Ampelkarte. Zu spät für den FCG, um die Partie komplett zu drehen. „Wir waren das klar bessere Team, das hat heute richtig Bock gemacht“, lautete trotzdem das Fazit von FCG-Trainer Julian Hesse.

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