Hillemeyer-Elf rutscht auf Platz sechs ab
Bild: Steinecke
Trainer Heinz-Georg Hillemeyer konnte die Enttäuschung nach der Schlappe nicht verbergen.
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„Wieder ein Spiel, das wir eigentlich hätten gewinnen müssen.“ An der mangelnden Chancenverwertung lag es, dass die Gütersloherinnen unterlagen und in der Tabelle auf den sechsten Platz abrutschten.

Lisa Hillemeyer tauchte in der ersten und in der zweiten Halbzeit allein vor der gegnerischen Torfrau auf, scheiterte aber. Und Jocelyn Hampel hatte in der zweiten Hälfte zwei glasklare Chancen, die sie aber beide vergab. „Im Abschluss zu kompliziert und zu wenig Durchschlagskraft“, sagte Hillemeyer.

Die Gründe nennt Hillemeyer auch: „Wenn immer nur acht Leute im Training sind und nicht einmal eine eigene Torfrau zur Verfügung steht, dann funktioniert das auf Dauer nicht.“ Der personelle Engpass sei entstanden, da aus dem Kader der Ersten versprochene Spielerinnen den Verein verlassen hätten. Hillemeyer zählt Lara Hohm, Carolin Turck und Franziska Weißhaar auf. Zudem steht die beruflich bedingt nach Kassel gezogene Natascha Rudat ebenso wenig konstant zur Verfügung, wie die Auszubildende Katharina Bödecker.

 Trotzdem waren die Gütersloherinnen die spielbestimmende Mannschaft. Allein in der ersten Halbzeit notierte Hillemeyer ein theoretisches 3:0. Und auch nach der Pause ging das Spiel einseitig auf das Billerbecker Tor. Was Gütersloh nicht gelang, erledigten die Gäste im ersten Anlauf. „Deren einzige Chance und dann gleich drin“, notierte Hillemeyer nach dem 0:1 in der 81. Minute kopfschüttelnd.

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