Historischer Sieg für Roscher Racing
Thomas Mühlenz, Fahrer des Beckumer Roscher Racing-Teams feierte in Salzburg einen Doppelsieg.

Der Recklinghäuser dominierte den Wettbewerb der Fahrzeuge bis 1600 Kubikzentimer ab dem Qualifikationstraining. Den Ford Fiesta ST Gas mit Flüssiggasantrieb steuerte er bei widrigstem Wetter in der letzten trockenen Minute des Zeittrainings auf die Poleposition.

„Ich hatte Glück, dass mich in meiner letzten Runde einer der Division-1-BMW überholt und Windschatten für die lange Bergaufgeraden gespendet hat“, sagte Mühlenz während der internationalen Pressekonferenz nach dem Training.

Aus dem Rennen am Sonntag wurden „Salzburger Wasserspiele“, der Start erfolgte hinter dem Safetycar. Die Führungsposition nutzte Thomas Mühlenz sofort, um einen beruhigenden Abstand herzustellen. Nach 25 Minuten überquerte er die Ziellinie als ungefährdeter Sieger vor Ulrike Krafft und Erwin Lukas.

Auch nach dem stehenden Grand-Prix-Start des zweiten Wertungslaufs am Nachmittag war der Gas-Mann das Maß der Dinge. Mühlenz gab die Führung während der zwölf Rennrunden nicht ab und verwies Ulrike Krafft wieder auf Rang zwei und Igor Skuz mit fünf Sekunden Abstand auf Platz drei.

„Ich freue mich riesig über diesen Doppelsieg. Das Rennauto war durch Rafael Roscher und sein Team Roscher Racing perfekt vorbereitet und lief wie ein Uhrwerk. Wir haben einen historischen Sieg für ein Fahrzeug mit Gasantrieb im European Touring Car Cup errungen“, urteilte der Vollblut-Rennfahrer Mühlenz.

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