Horstschäfer tritt Klingens Erbe an
Bild: Rollié
Daniel Horstschäfer, hier (l.) noch im Oestinghausener Trikot gegen Beckums Okan Katirci, zeichnet künftig mit seinem Co Richard Walz als Trainer für Westfalen Liesborn verantwortlich.
Bild: Rollié

Der am Montag, 3. März, 38 Jahre alt werdende Horstschäfer trainiert derzeit mit Walz den Soester A-Ligisten SW Hultrop, sieht allerdings in Liesborn die deutlich besseren Perspektiven. „Was Markus Klingen hier geleistet hat, ist phänomenal“, betont der Lippborger. „Wir freuen uns auf diese junge Truppe mit viel Potenzial.“

Das Ziel sei es, weiter eine starke Elf auf die Beine zu stellen, die die Großen der Liga ärgern kann. „Wir wollen den erfolgreichen Weg von Macke fortführen. Der Stamm der Mannschaft wird bleiben, außerdem kommen aus der Jugend erneut drei, vier talentierte Spieler“, erklärt Horstschäfer, der zu Beginn seiner aktiven Karriere ein halbes Jahr zusammen mit „Macke“ Klingen beim SV Lippstadt kickte.

Liesborns Fußballchef Franz Holtmann hatte auch per Zeitungsanzeige nach geeigneten Trainer-Kandidaten gesucht. „Es haben sich etwa zehn bis zwölf Leute gemeldet“, verriet Holtmann, wobei der Kontakt zu Horstschäfer auf konventionellem Weg zustande kam. „Ich habe ja fünf Jahre lang in Liesborn gewohnt, von daher kennt man sich“, sagte Horstschäfer.

Ex-Profi Richard Walz ist mit 46 Jahren noch immer Stammkraft in der Hultroper Innenverteidigung. „Sie können gerne ihre Pässe mitbringen, werden bei uns aber nur noch für die Alten Herren spielen“, lässt Franz Holtmann keinen Zweifel am künftigen Aufgabenfeld des neuen Trainergespanns an der Außenlinie.

„Wir harmonieren sehr gut. Richi wohnt zwar in Münster, hat aber beruflich oft in Ostwestfalen, beispielsweise in Rheda-Wiedenbrück, zu tun. Daher war er sofort bereit, mir nach Liesborn zu folgen“, beschreibt Horstschäfer die Zusammenarbeit mit seinem erfahrenen Co.

SOCIAL BOOKMARKS