Hütig und Biederbick im NRW-Kader
Bild: Schalkamp
Typisches Bild: Wie hier beim diesjährigen Oelder Sparkassen-Citylauf haben sich (v. l.) Elias Hütig (LV Oelde) und Dennis Biederbick (LG Ahlen) zahlreiche spannende Duelle geliefert. In Oelde schloss Biederbick noch auf und hatte am Ende sogar die Nase vorne.
Bild: Schalkamp

Biederbick und Hütig gönnen sich gegenseitig schon seit Jahren keinen Sieg im Kreis und sorgten für viele aufregende Kopf-an-Kopf-Rennen. Hütig ist damit der erste Athlet seines Vereins, der aufgrund seiner Leistungen in den Kader aufgenommen wurde und nun dort mehrmals im Monat an speziellen Zusatztrainings des Landestrainers in Dortmund teilnehmen darf.

Der 14-Jährige lieferte in diesem Jahr mehrere Bestleistungen ab. Einige Titel seiner Erfolgsserie sind der Westfalentitel über 1000 und 3000 Meter, zudem wurde er Westfalendritter im Crosslauf und Vierter mit der Mannschaft über 3x1000 Meter.

Mit seinen persönlichen Bestzeiten findet man ihn in den Westfälischen Bestenlisten ganz weit vorne wieder, oft dicht gefolgt von Dennis Biederbick. Sogar im Vergleich mit Athleten aus ganz Deutschland platzierten sich die A-Schüler unter den ersten 30 im Feld der 3000-Meter-Läufer.

Ganz abgesehen von den Leistungsanforderungen ist jedoch auch die charakterliche Eignung eines Läufers gefragt, um in den Kader aufgenommen zu werden. „Elias zeichnet sich durch seine hohe Einsatzbereitschaft und seinen Siegeswillen aus“, sagt seine Trainerin Elke Schalkamp über ihren Schützling. Gleiches trifft auch auf den Ahlener Biederbick zu, der Hütig oft den Sieg weggeschnappt hat, indem er nach dem entscheidenden Endspurt vorne lag.

Beide Läufer sind also bereit, beim Training alles zu geben und sich zu quälen, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Die Förderung durch den Kader kann den beiden ermöglichen, einen Grundstein für eine erfolgreiche Laufkarriere zu legen. Dennis Biederbick ist es bis zum Ende des Jahres jedoch noch nicht erlaubt, zu den Trainingslehrgängen in Dortmund zu erscheinen, denn er kuriert noch eine Verletzung aus und möchte keine Verschlechterung seines Zustands riskieren. Die ersten Lehrgänge wird der Ahlener somit verpassen, doch er hofft Anfang des neuen Jahres einsteigen zu können. Für den Dezember, Januar und Februar sind bereits sieben Termine in Dortmund angeberaumt worden.

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