Im RW-Sturm steckt noch der Wurm
Bild: Wegener
RW Ahlen benötigt eindeutig zu viele Chancen.
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 Es war schon ein wenig zum Verzweifeln, was der Verantwortliche zum wiederholten Mal erlebte. RW Ahlen machte eigentlich alles richtig, dominierte die Partie, stand hinten kompakt und sicher, aber im Abschluss wollte der Knoten erneut nicht platzen.

„Wir hatten vier, fünf 1:1-Situationen vor dem gegnerischen Tor, aber bekommen den Ball einfach nicht in den Kasten“, erinnerte sich Berndsen später an die maue Chancenauswertung seiner Schützlinge.

 Abwehrspieler Marco Köhler war der einzige Ahlener, der in Weddinghofen nach einer Standardsituation ins Schwarze traf. Das freute seinen Trainer auf der einen Seite, weil Berndsen viel Wert auf gefährliche Situationen nach ruhenden Bällen legt. Andererseits war es aber auch ein Beleg dafür, dass die Rot-Weißen in puncto Chancenauswertung deutlich effektiver werden müssen.

 „Wenn das in der Meisterschaft passiert, reicht nur eine Unachtsamkeit, um Punkte einzubüßen“, weiß Berndsen. „Das wird noch Wochen dauern, bis wir das abstellen können“, fürchtet der Coach.

Zu allem Überfluss sind die Trainingsbedingungen derzeit nicht optimal. „Wir mussten uns jetzt teilweise den Platz mit den A-Junioren teilen, dann fehlt die nötige Tiefe“, erklärte Berndsen.

 Jetzt kann sich RWA zunächst ein bisschen zurücklehnen, denn die nächste Partie ist das Pokalspiel am Samstag, 30. Juli, gegen den Zweitligisten SC Paderborn – ein Spiel, in dem der NRW-Ligist nur gewinnen kann.

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