Im Zwiespalt der Gefühle nach dem 1:1
Bild: Inderlied
„Hiergeblieben“: Zymer Qetinaj (r.) vom FSC Rheda will Wiedenbrücks Stürmer Max Wilschrey stoppen.
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Beide Mannschaften hätten die drei Punkte im Derby gut gebrauchen können. Hier der FSC Rheda, der gerne an der Spitze mitmischen würde, derzeit aber nicht konstant genug ist, um dem Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle zu entfliehen. Dort der SC Wiedenbrück II, der sich für diese Spielzeit mal wieder viel vorgenommen hatte, bislang aber mal wieder hinter den Erwartungen zurückbleibt. Nein, dieses zähe 1:1 am Sonntag an der TSG-Kampfbahn hilft tatsächlich keinem. Höchstens der Konkurrenz.

„Dann wäre ich zufrieden gewesen“

„Ich sehe es aus zweierlei Sicht“, beginnt Sebastian Monert, Trainer des FSC, seine Nachbetrachtung. „Eigentlich hätte ich gedacht, dass Wiedenbrück mit fünf, sechs Spielern aus der ersten Mannschaft antritt, dann wäre ich auf jeden Fall mit einem Punkt zufrieden gewesen“, fährt Monert fort. Allerdings standen in der Startformation des SCW mit Julian Stiens und Max Wilschrey nur zwei Akteure aus dem Regionalliga-Kader. Und deshalb sagt Monert auch: „Dann müsste es eigentlich unser Anspruch sein, diese Mannschaft zu schlagen.“ Für einen Derbysieg fehlte Rheda jedoch die Präzision. Dazu kam die unnötige Gelb-Rote Karte für Niklas von Mutius in der 66. Minute – und in Unterzahl ging erst recht nicht mehr viel.

„Schon vor dem Anstoß Kopfschmerzen“

Im anderen Ortsteil kann man mit dem 1:1 beim Nachbarn tatsächlich schon ein bisschen besser leben. „Ich hatte bereits vor dem Anstoß Kopfschmerzen“, sagt Wiedenbrücks Trainer Christian Zagoglou angesichts der dünnen Personaldecke. Gleich mehrere Leistungsträger fehlten verletzt oder gesperrt. „Spielerisch war es vielleicht nicht so gut, aber der Einsatz war da“, lobt Zagoglou. Allerdings: Eine gute Einstellung allein wird Wiedenbrücks Reserve nicht reichen, um die Abstiegszone schnell verlassen zu können.

Weitere Hintergründe zum Bezirksliga-Derby zwischen dem FSC Rheda und dem SC Wiedenbrück II lesen Sie am Dienstag in der „Glocke“.

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