„In den nächsten 14 Tagen wird viel passieren“
Zu den zehn Abgängen beim SC Verl gehört auch der zweite Torwart Luis Klante.

 Dazu zählt auch Luis Klante, der es an der Poststraße nicht geschafft hat, auf der Position des Torhüters Robin Brüseke den Rang der unangefochtenen Nummer eins streitig zu machen. Und vor allem wohl auch mit Blick auf die im Bundesligageschäft noch einmal gewachsenen Anforderungen trennte sich der SCV vom 21-Jährigen, der vor zwei Jahren von Preußen Münster nach Verl gewechselt war.

 „Wir befinden uns in vielversprechenden Gesprächen mit einem Nachfolger“, möchte Verls Vorsitzender und Sportlicher Leiter Raimund Bertels möglichst rasch Vollzug melden. Der auserkorene Kandidat habe bisher noch nicht für den Sportclub gespielt, sei aber bereits höherklassig unterwegs gewesen und auch nicht unbekannt, will Bertels aber vor Vertragsunterzeichnung keinen Namen nennen.

 Dafür stellt Verls Präsident klar, dass die Neuverpflichtung keinen Positionskampf eröffnen soll. „Robin Brüseke bleibt beim SC Verl die klare Nummer eins“, zurrt Raimund Bertels die Rangordnung schon einmal fest. Gleichwohl solle dies nicht bedeuten, dass sich der Klante-Nachfolger entspannt auf der Ersatzbank zurücklehnen darf. „Er soll Robin Brüseke schon Druck machen, denn dies trägt letztlich auch zur Leistungssteigerung bei“, ist Raimund Bertels überzeugt.

 Zumal der Ersatzmann ohne Qualitätsverlust einspringen müsse, falls die etatmäßige Nummer eins ausfalle. So wie es zuvor zum Beispiel schon zwischen Robin Brüseke und Sebastian Lange gewesen sei. Lange ist mittlerweile als Torwarttrainer beim Sportclub aktiv.

Doch nicht allein mit Blick auf die zehn Abgänge hat der Aufsteiger noch Vakanzen in seinem Kader. „Für die 3. Liga bedarf es allein mit Blick auf die höhere Belastung durch den umfangreicheren Spielplan eines breiteren Kaders“, verspricht Raimund Bertels: „In den nächsten 14 Tagen wird viel passieren.“

Zudem werden in den kommenden Trainingseinheiten immer wieder Gastspieler erwartet, die sich für einen Job bei dem neuen Profiverein bewerben wollen.

SOCIAL BOOKMARKS