Insolvenzanwalt klagt gegen Günes
Michael Mönig (Bild), RW Ahlens Insolvenzverwalter, geht nun juristisch gegen den ehemaligen "Sportdirektor" Baris Günes vor.

 Wie Wolfgang Schweer von der Staatsanwaltschaft Münster am Montag der „Glocke“ gegenüber bestätigte, wird Günes zur Last gelegt, 20 000 Euro veruntreut zu haben. „Von 100 000 Euro, die der Beklagte von einem Sponsor zu überbringen hatte, sollen – so der Vorwurf – beim Insolvenzverwalter nur 80 000 Euro angekommen sein“, erläutert der Oberstaatsanwalt die Aktenlage.

Der „Sponsor“ war nach „Glocke“-Informationen der neue RW-Mäzen und Hauptsponsor Peter Evers, der sich allerdings zum Sachverhalt nicht äußern wollte. Holger Voskuhl, Mönigs Pressesprecher, bestätigte nur die Erstellung der Strafanzeige und kommentierte: „Der Insolvenzverwalter tut nur das, wozu er verpflichtet ist.“

 Nun wird Strafbefehl gestellt, wann allerdings Baris Günes zum Vorgang befragt werden kann, ist noch offen.

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