„Irgendwie gewinnen“ vor Pausenbeginn
Bild: Wegener
Zupackend auftreten: Kevin Wiegers (r.) muss sich mit der ASG unter anderem aufgrund einiger Personalprobleme auf eine schwierige Heimpartie gegen die SG Handball Hamm II einstellen.  
Bild: Wegener

Mit dem Wiederaufstieg der Hammer gibt es nach einjähriger Pause wieder ein Nachbarschaftsduell, in dem die ASG laut Gäste-Trainer Christof Reichenberger Favorit ist. „Alle gucken auf LIT, Altenhagen-Heepen und Volmetal, dabei hat sich die ASG unbemerkt auf den zweiten Platz vorgeschoben, ohne viel Aufhebens darum zu machen“, sagt der Trainer. „Eine gute Taktik.“

Seine Mannschaft hat sich den Titel „König der Unentschieden“ gesichert. Viermal wurden die Punkte geteilt. In Möllbergen (29:29) und zuhause gegen Altenhagen-Heepen (24:24), Bielefeld/Jöllenbeck (25:25) und Gevelsberg (30:30) reichte es nur zu einem Zähler. In zwei Partien gegen Loxten (28:25) und Senden (28:25) setzten sich die Gäste durch, dagegen musste sich die SG Spenge (26:29), Volmetal (22:25) und Augustdorf (21:29) beugen.

„Wir wollen die Ahlener so lange wie möglich ärgern“, verspricht Reichenberger. Wer den Kader aus der Zweitligamannschaft verstärken wird, entscheidet sich kurzfristig.

Sein Gegenüber Sascha Bertow geht fest von einer Unterstützung aus, doch für ihn ist nur eins wichtig: die beiden Partien vor der langen Weihnachts- und WM-Pause zu gewinnen. Das wird schwer genug, denn die ASG plagen personelle Probleme.

Am Rande des Freundschaftsspiels gegen den Bundesligisten GWD Minden war Thomas Lammers im Sportdress in der Halle zu sehen, mitgespielt hat er aber nicht. „Thomas hat Krafttraining für seinen Rücken gemacht“, erklärt Bertow. „Aber spielen wird er auf gar keinen Fall. So wie es aussieht, werden wir von Thomas dieses Jahr nichts mehr haben.“ Und auch Thorsten Szymanski und Thomas Cerwenka sind noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

„Ich hoffe, es wird sich alles irgendwie ergänzen, damit wir das auf die Reihe bekommen. So gehen wir auf jeden Fall nicht als Favorit ins Spiel“, sagte Bertow.

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