Jahn-Fechter stürmen häufig aufs Podium
Starke Auftritte bei Landesmeisterschaften und nationalen Titelkämpfen zeigten die Fechter des TV Jahn Oelde. (v. l.) Alina Greweling, Leona Reimann, Carmen Senf, Amelie Klamm und André Fabian kämpften größtenteils um Ränge im Vorderfeld und sicherten sich vielfach sogar Plätze auf dem Podium.

Die B-Jugendlichen fechten in zwei getrennten Jahrgängen: Im älteren Jahrgang sicherte sich die Oelderin Carmen Senf erwartungsgemäß den Landesmeistertitel vor ihrer Klubkameradin Leona Reimann. Im jüngeren Jahrgang waren Alina Greweling bei den Damen und Alexander Frese bei den Herren jeweils mit einem dritten Platz erfolgreich

Nach der B-Jugend fochten die Aktiven bis zum Alter von 19 Jahren um den Landesmeistertitel. Hier kämpfte sich die Jahn-Akteurin Lea Bisping bis ins Finale durch, verlor dann aber gegen ihre Kontrahentin aus Herford und wurde Vizemeisterin. André Fabian focht bei den Herren eine makellose Vorrunde und wurde an Nummer eins der Setzliste für die Direktausscheidungen gesetzt. Nach erfolgreichen Gefechten traf er im Halbfinale auf den späteren Landesmeister und verlor denkbar ärgerlich mit 14:15. Mit etwas Glück wäre der Landesmeistertitel möglich gewesen.

Für die A-Jugend hatten Amelie Klamm und Carmen Senf gemeldet. Erwartungsgemäß wurde Amelie ihrer Favoritenrolle gerecht, siegte unangefochten und sicherte sich den Titel. Carmen holte sich den zweiten Rang.

Nadine Fabian und André Fabian reisten unterdessen von Oelde nach München, um an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen. Beide hatten sich über die nationale Rangliste für diese Titelkämpfe qualifizieren können. Da André noch bei den Junioren ficht, war schon die Qualifikation für diese Meisterschaft an sich ein Erfolg. Das Turnier beendete er mit einem 52. Rang – also einem Platz im Mittelfeld.

Nadine focht unterdessen eine gute Vorrunde und kämpfte sich erfolgreich durch die folgenden Direktausscheidungen, bis sie auf eine Kontrahentin aus Künzelsau traf, der sie letzten Endes mit 11:15 unterlag. Dies bedeutete im Abschlussklassement Platz 21, mit dem Nadine sehr zufrieden sein darf. Mit diesem Ergebnis festigte sie ihre Position 24 in der deutschen Rangliste der Aktiven.

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