Joscha Blum hat „Dampf in Beinen“
Bild: Nieländer
Einen ungefährdeten Sieg für Joscha Blum bei den Cologne Classics nach 66 Kilometer Renndistanz heraus.
Bild: Nieländer

Schnell bildete sich auf dem 2,4 km langen Innenstadtkurs eine achtköpfige Spitzengruppe. Weil die Führungsgruppe zum Rennende hin nicht mehr so gut harmonierte, griff Blum eingangs der letzten Runde an und fuhr nach 66 km einen ungefährdeten Sieg heraus. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich heute einen richtigen Dampf in den Beinen habe“, war sich Blum frühzeitig sicher, ein gutes Ergebnis einzufahren. Mit dem Sieg im Hinterkopf blickt der A-Fahrer des RSV Gütersloh seinem „Heimrennen“ am Samstag in Steinfurt mit viel Selbstbewusstsein entgegen.

Komplettiert wurde das gute Abschneiden der RSV-Radsportler durch den siebten Platz von Paul Voigt unter den 200 Amateuren der A/B/C-Klasse. Der 28-Jährige hatte genau wie Blum zuletzt eine stark ansteigende Form bewiesen und sieht nun gelassen dem Ziel Klassenerhalt entgegen.

Für ein weiteres Top-Ergebnis sorgte in Köln-Longerich Seniorenfahrer Stefan Wittwer als Vierter. Auf dem Weg zurück zu seiner alten Form befindet sich Björn Rüter. Der B-Fahrer des RSV Gütersloh kurbelte beim zweiten Lauf zur Mountain-Bike Masters Bundesliga im hessischen Gedern auf den 13. Platz. Weil Rüter zum Bundesligaauftakt verletzungsbedingt fehlte, wurde er aus der letzten Startreihe ins Rennen geschickt. Auf dem anspruchsvollen Kurs mit seinen zahlreichen Single-Trails arbeitete sich Rüter kontinuierlich vor, verlor aber wertvolle Zeit auf die Spitze, weil er durch gestürzte Fahrer behindert wurde. „Ich bin noch bis zum Neunten hingefahren, aber auf den Single-Trails nicht mehr vorbei gekommen“, sagte Rüter, der im Hessen-Cup als Neunter gewertet wurde.

Die jungen Radsport-Talente des RSV Gütersloh sind am Pfingstwochenende erfolgreich unterwegs gewesen. In Köln-Longerich sprintete David Westhoff-Wittwer aus einer dreiköpfigen Spitzengruppe zum elften Saisonsieg in der Altersklasse U13. Sein Teamkollege Melvin Trundle siegte parallel im hessischen Dautpher Tal. Nach 19 Kilometer mit vier schweren Bergen setzte sich der Dünner aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe durch.

SOCIAL BOOKMARKS