Julian Hesse glaubt fest an FCG-Klassenerhalt
Bild: Dünhölter
Starker Auftritt: Über die rechte Außenbahn spielte Nick Flock gut auf und brachte den FC Gütersloh im Nachholspiel gegen Holzwickede mit 1:0 in Führung.
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 „Selbst wenn es einen dritten Absteiger geben sollte, passiert nichts mehr“, ist Hesse nach dem Sieg im Nachholspiel am Mittwochabend überzeugt, denn: „Wir wollen ja auch unsere letzten beiden Spiele gewinnen.“

Hesse vertraute bis auf eine Veränderung dem Personal, das am Sonntag dem Tabellenzweiten TuS Haltern ein 1:1 abgetrotzt hatte: Für Martin Aciz spielte gestern Abend Eric Yahkem auf dem rechten Flügel an.

Die Akzente des ersten Durchgangs setzte allerdings auf der linken Außenbahn Nick Flock. Der Sohn des ehemaligen FCG-Trainers Dirk Flock brachte immer wieder Tempo und mit seinen Vorstößen in Richtung Strafraum auch Gefahr ins Spiel. In der 16. Minute ließ Flock nach einem Zuspiel von Tim Manstein im Sechzehner einen Gegenspieler aussteigen und vollstreckte aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck.

Holzwickedes Trainer Axel Schmeing hatte sich in den vergangenen Tagen als Fan des FCG zu erkennen gegeben. „Gütersloh ist die beste Mannschaft seit März“, zollte der Trainer des letztjährigen Aufsteigers dem Hesse-Team Respekt.

Den verdienten sich die Hausherren auch im weiteren Verlauf, denn während der HSC nach vorne nur wenig zustande brachte, FCG-Torwart Berkay Yilmaz lediglich bei einem Distanzschuss einmal wirklich gefordert wurde, legten die Hausherren den zweiten Treffer nach.

Der Sekunden zuvor eingewechselte Lars Schröder blockte einen Schuss von Rosowski, der Ball prallte zu Aciz und der Stürmer tunnelte HSC-Torwart Beinsen zum 2:0 (83.). „Das war kein gutes Spiel heute, sondern ein dreckiger Sieg. Aber wir haben wieder einmal nicht viel zugelassen“, strahlte Güterslohs Trainer Julian Hesse, während sich seine Mannschaft von den Fans im Heidewald feiern ließ.

„Das macht richtig Bock mit der Truppe. Was für ein Wahnsinnsmonat“, blickt Hesse nun den Partien bei Ennepetal und gegen Hamm etwas entspannter entgegen. Für sein Team steht die Marschroute im Saisonendspurt fest: „Wir gewinnen sowieso, oh Gütersloh“, sangen die Spieler zuversichtlich.

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