Junges Rallye-Gespann startet durch
Bild: Hoheisel
Schnell unterwegs: Martin Ritschel und Stephanie Voigtländer vom MSC Wiedenbrück.
Bild: Hoheisel

Als Martin Ritschel in den knallroten Wagen steigt und das Gefährt aus der Garage seines Elternhauses in Benteler fährt, geht ein lautes Dröhnen durch die Straße – Zeugnis der 140 Pferdestärken unter der schwarzen Motorhaube. Der Suzuki Swift Sport ist zwar auch für den Straßenverkehr zugelassen, auf einer Rallye-Strecke aber eindeutig besser aufgehoben. Der 18-jährige Ritschel sitzt auch bei den Rennen am Steuer, Stephanie Voigtländer (21), die in Rheda-Wiedenbrück lebt, ist seine Co-Pilotin. Sie gibt an, wann die nächste Kurve kommt. „Damit ich weiß, wann ich Gas geben muss“, sagt Ritschel.

Nur einmal ausgebremst

Die beiden haben über den MSC Wiedenbrück zusammengefunden, seit vergangenem Sommer sind sie auf der Piste ein Team. Bei sechs Rennen der Serie „Germany R1 Trophy“ sind sie seitdem gestartet. Fünfmal haben sie es ins Ziel geschafft, lediglich einmal wurden sie ausgebremst. Bei der Reckenberg-Rallye in Rheda-Wiedenbrück, ihrem „Heimspiel“ also, belegten sie in der Gesamtwertung Platz 36 und in ihrer Klasse sogar den zweiten Rang. Kein Zweifel: Die Mischung zwischen Martin Ritschel und Stephanie Voigtländer stimmt. „Sie haben sich dazu entschieden, zusammen zu starten und quasi bei Null anzufangen. Und wir haben das befürwortet“, sagt Jan Knöbel, ebenfalls vom MSC Wiedenbrück. Gemeinsam mit Norbert Ritschel, dem Vater von Martin, betreut er das Gespann – mit „Rat und Tat“ sowie Equipment.

Wie die Perspektive des jungen Rallye-Gespanns vom MSC Wiedenbrück aussieht, lesen Sie am Dienstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

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