Justus rettet Sassenberg aus 26 Metern
Bild: Wegener
Artur Moor (l.) und der TSV Ostenfelde wehrten sich gegen den favorisierten VfL Sassenberg, hier mit Tobias Brand, nach Kräften, zogen aber am Ende mit 0:1 den Kürzeren.
Bild: Wegener

Damit verhalf der Mittelfeldspieler dem A-Kreisligisten in die zweite Runde, in der er nun beim Nachbarn RW Milte zum nächsten Derby antreten muss.

Der Sieg des Favoriten war zwar verdient, bei den vielen ausgelassen Torchancen hätte sich der VfL letztlich aber auch nicht beschweren dürfen, wenn der Außenseiter am Ende die Nase vorne gehabt hätte.

Vor allem in Halbzeit eins war es ein Spiel auf ein Tor mit mehr als einem halben Dutzend Hochkaräter für die Gäste. Stefan Wortmanns Kopfball an die Latte (10.) eröffnete den Reigen. Tobias Brand (20., 41.), wieder Wortmann (21.), Daniel Langliz (30.) und Sefkan Yagir per Pfostenschuss (37.) verdaddelten die Chancen. Einen drauf setzte da noch Langliz Sekunden vor dem Pausenpfiff, als er einen an Brand verursachten Foulelfmeter ans Aluminium drosch.

Dieser Chancenwucher hätte sich nach der Pause fast gerächt. Beim VfL ging zunächst nichts und der TSV kam überraschend zu Chancen. Jan Wilmer (51.) und zweimal Tom Löckmann (54., 60.) hatten im Abschluss aber Pech.

Danach drehte sich die Partie wieder in die andere Richtung. Brand vergab drei weite Großchancen, ehe eben Justus traf.

„Ich habe in der Pause gesagt, dass wir geduldig bleiben müssen“, so Trainer Patrick van der Sanden. „Ich bin brutal stolz auf die Mannschaft“, lobte Ostenfeldes Besnik Bojku seine Schützlinge. „Alle haben sich voll reingehängt und das sehr gut gemacht.“

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