Kampfkunst ohne boxen und treten
„Gib alles!“: Yannick Langesberg verteilt Jabs, knallhart angetrieben von Aaron Vasiliou und René Lindner (r.). Nach den Kampfkunst-Lektionen wird es heute wieder fair – größtenteils jedenfalls. 

Dann der Kampfkurs-Crash-Kurs im Iserlohner Taekwondo-Center und nun der zweite Versuch: Kampfsport ohne Treten, Schubsen und Boxen auf dem Platz. Um 19.30 Uhr erwartet Ahlen am Mittwoch den FC Iserlohn auf dem Kunstrasen am Stadion. Aber jetzt wirklich.

„Es geht schließlich schon um die Stammplätze und wer am besten mit wem spielen kann“, eröffnet Trainer Marco Antwerpen bereits den Konkurrenzkampf und erwartet heute mindestens so viel Einsatz wie an der Boxbirne. „Das würd’ ich gern noch mal machen“, war Yannick Langesberg ganz begeistert vom Treten und Beißen unter kontrollierten Bedingungen. „Wir nehmen jeden Test ernst“, verspricht Antwerpen und erwartet also erneut, dass alle beißen, wenn auch eher bildlich gemeint. Dafür hat er die komplette Mannschaft zur Verfügung, selbst Aygün Yildirim und Manuel Greshake melden sich einigermaßen fit.

„Beide haben noch Trainingsrückstand und werden eher nach hinten raus eingesetzt“, sagt der Trainer, der auch die Torleute Sören Stauder und Arne Kampe genau beobachtet. „Ich hab keine Bedenken, beide sofort spielen zu lassen“, hält der das Duell um den Platz für die Nummer eins listig offen. „Mal sehen, wie sich die beiden nächste Woche so präsentieren.“ Kann sein, dass es am Mittwoch Abend schon eine Vorentscheidung gibt.

SOCIAL BOOKMARKS