Kein Entrinnen aus dem Dilemma
Bild: Bremehr
Zu selten obenauf: Die B-Jugend des SC Wiedenbrück, hier mit Marvin Ridder (l.), hat derzeit einige Probleme.
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Zunächst ein Blick auf die Tabelle: Dank des Unentschiedens am achten Spieltag gegen Rödinghausen ist die B-Jugend des SCW immerhin wieder über den Strich geklettert. Doch auf der Habenseite stehen lediglich vier Punkte – das ist zu wenig. Zu wenig für die eigenen Ansprüche, zu wenig im Vergleich zur Konkurrenz der oberen Hälfte des Tableaus, die sich immer weiter absetzt. „Ein Dreier wäre so langsam mal nicht schlecht“, sagt Trainer Dennis Winkelmann.

Ein altbekanntes Manko

Gegen den SV Rödinghausen offenbarte die B-Jugend des SC Wiedenbrück ein altbekanntes Manko: die Abschlussschwäche. Denn nach einer Anfangsphase, die eher an die Gäste ging, folgte in der ersten Halbzeit eine Phase, in der der SCW am Drücker war. Und genau jetzt hätte das Tor fallen können, fallen müssen. Die beste Möglichkeit vergab Till Marten Lütke-Stratkötter, eigentlich noch der zuverlässigste Torschütze, in der 30. Minute. Im zweiten Durchgang folgte der fast schon obligatorische Rückstand (54.). Dass der SCW nun aber direkt zurückschlug, jetzt traf Lütke-Stratkötter (58.), spricht für das Winkelmann-Team. Dass es trotz nun folgender Druckphase nicht zum zweiten Treffer reichte, jedoch nicht.

„Es muss einfach mal Klick machen“

„Ich glaube schon, dass das Kopfsache ist. Wir brauchen ein Erfolgserlebnis, es muss einfach mal Klick machen“, sagt Winkelmann. Er vermisst außer dem nötigen Selbstvertrauen bei seinen Jungs jedoch noch etwas anderes: und zwar die Unterstützung vom Seitenrand. „Es gibt einige Eltern, die zu sehr hadern. Die Situation ist schon nicht einfach. Aber das macht es definitiv nicht einfacher“, sagt der Trainer.

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