Keine Altersmüdigkeit am Schloss
Bild: Hoheisel
Seit 40 Jahren den Schläger in der Hand: Friedel Voltmann ist zweiter Vorsitzender des Tennisclubs am Schloss, der an diesem Sonntag sein 110-jähriges Bestehen feiert.
Bild: Hoheisel

 „Die Glocke“: Den TC am Schloss gibt es nun bereits seit 110 Jahren – gibt es schon Anzeichen von Alterserscheinungen?

Voltmann: Ich würde sagen, das Gegenteil ist der Fall. Der unterste Punkt des Mitgliederschwundes im Club hat sich erledigt, es geht im Tennis wieder aufwärts. Auch bei uns.

„Die Glocke“: Also hat es ein Tief gegeben?

Voltmann: Der Tennissport hatte, als mit Boris Becker, Steffi Graf und Michael Stich Werbe-Ikonen zurückgetreten sind, mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen.

„Sportlich in eine andere Richtung“

„Die Glocke“: In Gütersloh und Umgebung gibt es einige Vereine, in denen höherklassig Tennis gespielt wird. Gibt es beim TC am Schloss auch solche Ambitionen?

Voltmann: Wir haben mit den Herren 70 und Herren 75 zwei Teams, die in der Verbandsliga spielen – das ist schon beachtlich. Wir haben generell als Verein aber Erfahrungen gemacht, die uns sportlich in eine andere Richtung geführt haben.

„Die Glocke“: Wie meinen Sie das?

Voltmann: Logisch, wenn man viel Geld in die Hand nimmt und Spieler von außerhalb holt, kann man auch Spitzentennis anbieten. Aber dann hat man kein richtiges Mannschaftsgefüge. Und auch das Zuschauerinteresse bleibt gering, wenn man nicht auf Spieler aus den eigenen Reihen setzt.

Das komplette Interview mit Friedel Voltmann vom TC am Schloss lesen Sie am Samstag in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS