Keine Punkte für Verl und Wiedenbrück
Ein Schnitzer von Daniel Mikic (r.) leitete die Verler Niederlage ein.

„Im Hinspiel haben wir noch ungerecht 0:3 in Köln verloren, das 0:2 heute geht in Ordnung.“ SC Verls Trainer Andreas Golombek räumte ein, dass seine Mannschaft am Samstagnachmittag vor 459 Zuschauern im Stadion an der Poststraße den schlechteren Fußball gespielt hat. Kölns Trainer Stephan Engels sprach daher von einem „verdienten Sieg“ der kleinen Geißböcke.

Dabei sah es bis in die Schlussphase so aus, als würden sich beide Teams mit einem 0:0 anfreunden können. Doch ausgerechnet der bis zu diesem Zeitpunkt gut aufspielende Daniel Mikic erlaubte sich gegen Fabian Poß einen Schnitzer. Der Kölner zog in den Strafraum und wurde vom hinterhereilenden Fabian Großeschallau zu Fall gebracht. Leon Binder verwandelte den Foulelfmeter zum 0:1 (78.).

Golombek stellte in der Schlussphase auf eine Dreierkette um, beorderte den lang aufgeschossenen Innenverteidiger Patrick Plucinski in die Spitze, um mit der Brechstange noch einen Punkt zu retten. Prompt kassierte der Sportclub in der 87. Minute das 0:2 durch Marco Ban.

SC Wiedenbrücks Trainer Theo Schneider haderte einmal mehr mit dem Pech, dass den Emsstädtern an den Fußballstiefeln klebt. „Unser Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag“, sagte der Ex-Profi mit der 1:3-Niederlage bei Alemannia Aachen. Allein im ersten Durchgang hatten die Gäste sechs Torchancen ungenutzt gelassen.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Hausherren nach einem Patzer von Torwart Marcel Hölscher durch Garcia in Führung. Verlass war wieder einmal auf Marwin Studtrucker, der mit seinem zwölften Saisontreffer nur zwei Minuten später den Ausgleich erzielte. Ein Freistoß in den Winkel von Demai (68.)  und ein von Krasniqi erfolgreich abgeschlossener Konter (90.+2) besiegelten indes Wiedenbrücks neuerliche Niederlage.

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