Klares Votum für bestehenden Sportkreis
Bild: Havelt
96 von 106 Delegierten stimmten für den Erhalt des Sportkreises Münster-Warendorf.
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Damit wurde der vom Kreisvorstand um Chef Norbert Reisener ausgearbeitete Vorschlag mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Weiterbestehen gewünscht

Dieser besagt, dass der Sportkreis Münster-Warendorf die Streisstrukturreform ablehnt und in der bisherigen Konstellation auch ab 2016/17 weiterbestehen möchte. Zudem wurde dem Verband der Auftrag erteilt, in Gesprächen zu prüfen, ob freiwillige Zusammenschlüsse von Sportkreisen möglich seien.

Wohlfühlfaktor zieht

Deutlich wurde auf der Versammlung, dass sich die meisten Vereine in den vorhanden und seit mehr als drei Jahrzehnten gewachsenen Strukturen heimisch und gut aufgehoben fühlen. Ohne Widerstand eines der größten Sportkreise im Verbandsgebiet ist seitens des FLVW die Reform also nicht mehr durchzuführen.

TSV Ostenfelde und LG Ems dagegen

Gegen den Fortbestand stimmten die Vertreter der LG Ems Warendorf und des TSV Ostenfelde. „Für uns wäre es einfach von den kürzen Fahrtwegen besser, wenn wir auch gegen die Beckumer Vereine spielen würden“, erklärte der TSV-Fußballabteilungsvorsitzende Heinz Uthmann. Aus den gleichen Gründen enthielten sich die Delegierten von GW Westkirchen.

Viele Gäste

Insgesamt stieß die Versammlung auf reges Interesse, waren doch auch die Vorsitzenden der Kreise Beckum, Ahaus-Coesfeld und Steinfurt dabei.

Großkreis nur mit Beckum

Vom Verband stellten sich der FLVW-Direktor Carsten Jaksch-Nink und der Sprecher der „Arbeitsgruppe Strukturreform“ Gundolf Walaschewski. Die Verbandsoberen machten klar, dass sie nichts gegen einen Großkreis Münster-Waren (einschließlich Beckum) hätten. Der Vorschlag Münster-Warendorf so zu belassen, wie der Kreis derzeit ist, stieß auf wenig Gegenliebe. „Das müsste dann das Votum des Verbandstages entscheiden“, sagte Jaksch-Nink.

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