Klaus Linnemann muss seinen Hut nehmen
Bild: Wegener
Klaus Linnemann ist von seinen Aufgaben als Trainer der Vorhelmer Westfalia entbunden worden.
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Der Verein begründete seine Entscheidung mit den Ergebnissen der jüngsten Spiele. Seit dem Start der Rückrunde gewann Vorhelm lediglich gegen Barisspor Oelde (4:1) und erzielte aus den anderen sieben Spielen nur drei Unentschieden. Unlängst kassierten die Vorhelmer drei Niederlagen in Folge, am Sonntag verlor das Team in Sünninghausen mit 2:5.

 „So eine Abwärtsspirale hatten wir in der Hinrunde schon mal. Als sie jetzt noch einmal eingetreten ist, hatten wir vom Fußballvorstand das Gefühl, dass wir was ändern müssen“, begründet Abteilungsleiter André Kaldewei die Entscheidung.

 „André war gegen 18.45 Uhr bei mir und hat mir gesagt, dass die Zusammenarbeit beendet wird. Für mich kam das sehr überraschend, weil es kein Vorgespräch und keine anderen Informationen gab und die Planungen für die kommende Saison bereits liefen“, schilderte Linnemann die Situation und wies zudem auf die angespannte Personalsituation der Mannschaft hin: „Ich kann auch keinen Spieler an den Haaren zum Training ziehen.“ Linnemann beschreibt seine Gefühlslage mit den Worten „maßlose Enttäuschung“, zumal er mit Unterbrechung seit 2007 für die Senioren verantwortlich sei.

Kaldewei hat noch keine genaue Idee, wie es weitergeht: „Bis zum Saisonende werden wir mit einem Interimstrainer weiter machen. Dann wollen wir bei Null anfangen und jemand anderem eine Chance geben“. Konkrete Namen nannte er nicht. Die bisher gehandelten Ralf Scheer und Thomas Krollpfeifer seien überall im Gespräch, nur nicht bei ihm. Dabei besteht Handlungsbedarf, empfängt die Westfalia doch schon am Freitag um 19 Uhr die Beckumer SV II.

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