„Kneif mich“, wir sind Meister!
„Ja, wir haben es getan“: Meisterliche Party nach Abpfiff mit (v. l.) Alex Lauenstein, Bastian Hubbig, Trainer Thorsten Szymanski, Lukas Hinterding und  David Gatzemeier.

Was war passiert? Der VfL Gladbeck II hat den direkten Verfolger der Ahlener, ATV Dorstfeld, mit 34:36-Toren geschlagen. Da die Ahlener aber gegen die ETG Recklinghausen mit 33:25 gewonnen haben, sind sie vorzeitig Meister und stehen als Aufsteiger in die Verbandsliga fest. Obwohl das Spiel der Gladbecker bereits eine halbe Stunde vor dem Ahlener Spiel begann, bekam die Mannschaft zunächst nichts mit.

„Ich hatte mein Handy nicht dabei. Irgendwann hat mir jemand aus dem Publikum signalisiert, dass Gladbeck gewonnen hat“, grinste Szymanski. Erst kurz vor Ende der Partie nahm Szymanski eine Auszeit und sagte es seinen Jungs. Co-Trainer Jan Anton rannte mit Alexander Lauenstein schnell zum Auto. Dort waren die Aufstiegs-Shirts gebunkert. „Die hatten wir schon für Brambauer fertig. Das passte natürlich hervorragend“, ulkte Anton.

Bereits in der Halle wurde natürlich gefeiert. Bis in die frühen Morgenstunden.

 Ach ja, Handball wurde auch gespielt. Souverän, wie es sich für den Meister gehört. Die erste Halbzeit verlief noch recht ausgeglichen. In der 24. Minute sah Youngster Jan Rotert nach einer Abwehraktion die Rote Karte. Im zweiten Durchgang erhöhten die Ahlener das Tempo und setzten sich Tor um Tor ab. Recklinghausen, nur mit einer Rumpftruppe angereist, hielt nicht mehr mit. In der 50. Minute war der Drops gelutscht. Und dann wurde der Sekt geköpft. Meister werden ist was Feines!

ASG II: Hüsken, Kroker; Hubbig (3), Rotert (1), Gatzemeier (2), Bogdanowicz (1), Möllenhecker (9), Waschke, Osthaus (4), Harbaum (6/4), Horn (4), Fischer (2), Richter (1) und Hinterding.

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