Kolobaric sagt nach acht Jahren Servus
Bild: Rollié
Ivo Kolobaric bricht am Ende der Saison seine Zelte beim SV Drensteinfurt ab.
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 „Ich habe mich vor einem Monat entschieden“, sagt Kolobaric. „Ein neuntes Jahr wäre zu viel. Ich habe das Gefühl, dass alle Ziele, die ich hatte, erfüllt sind.“ Kolobaric hatte sein Team 2012 in die Bezirksliga geführt, wo sich die Stewwerter etabliert haben. Und „wir haben sieben, acht gute Bezirksliga-Spieler aus Drensteinfurt im Kader. Da kann man sagen, dieses Ziel ist auch erreicht“, erklärt der 45-Jährige und nennt Markus Fröchte (21 Jahre), Dennis Popil und Nico Weichenhain (beide 19) als Beispiele. Alle drei standen jüngst im Heimspiel gegen den TuS Germania Lohauserholz (4:2) in der Startelf und „waren mit die Besten auf dem Platz“, betont der Trainer.

Seine Entscheidung habe nichts mit dem Saisonverlauf zu tun, versichert Kolobaric. Der SVD war mit drei Niederlagen gestartet und hat sich durch sechs Siege in Serie nun auf Tabellenplatz fünf vorgearbeitet. Das Ziel, unter die ersten Fünf zu kommen, bleibe bestehen.

Alexander Moos, Obmann der Seniorenfußballer, wusste von Kolobarics Entschluss. Ihn hatte der Münsteraner im Vorfeld ebenso informiert wie den Vorsitzenden Werner Schmidt, Geschäftsführer Uwe Heinsch und den spielenden Co-Trainer Oliver Logermann. „Ich kann seine Entscheidung nachvollziehen. Acht Jahre sind eine ungewöhnlich lange Zeit. Er will einfach mal was Neues sehen und machen“, sagt Moos.

Bei der Suche nach einem Nachfolger habe der SVD keinen Zeitdruck. „Wenn es optimal läuft, haben wir in der Winterpause etwas zu verkünden“, sagt Moos, der „kein Fan von Spielertrainern“ ist. Vielleicht wird die Trainerfrage intern gelöst. Der 31 Jahre alte Assistent Logermann besitzt die B-Lizenz. „Wir werden mit Oli sprechen“, sagte Moos.

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