Kommt RWA früh genug auf die Beine?
Bild: Wegener
Kampf der Kapitäne: Im Hinspiel trennten sich Faysel Khmiri und Michael Krahn (v. l.) im November mit ihren Teams 1:1.  
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So ganz nimmt sein Gegenüber Ismail Atalan dem Kollegen die Klage nicht ab. „Ich denke, Anti pokert ein bisschen. Er wird schon eine gute Mannschaft aufbieten. Vielleicht kann ja der ein oder andere Lahme nach einer Wunderheilung plötzlich wieder laufen“, entgegnet der SCR-Trainer, der noch in dieser Woche mit dem Ahlener Coach telefoniert hat und ein hervorragendes Verhältnis zu Antwerpen pflegt.

Wie immer die beiden Startformationen auch aussehen mögen, rein sportlich ist das prestigeträchtige Duell zwischen dem Fünften Roland und dem Sechsten Ahlen eher unbedeutend. Beide Teams haben eine sehr gute Saison absolviert und können nun am Sonntag völlig befreit aufspielen. „Wir haben beide keinen Druck“, betont Atalan. Die Vorzeichen für ein Spiel mit Hacke, Spitze, eins zwei, drei stehen also gar nicht schlecht, zumal Gastgeber und Gäste die Kugel gepflegt laufen lassen können.

„Roland steht für frischen, guten Fußball“, lobt Marco Antwerpen den Kontrahenten. Die Angreifer Jo Laumann und Joachim, sowie Abwehrchef Erdal Kaleoglu, Dauerläufer Michael Krahn und Felix Frank nennt der Gäste-Trainer stellvertretend für ein insgesamt gutes Team als Aktivposten.

„Wir werden erst einmal tief stehen und auf Konter und Standards setzen“, kündigt Antwerpen an. Roland wird hingegen laut Atalan auch ohne den gesperrten Yakup Köse das Heft in die Hand nehmen, um die offensivstarken RW-Kräfte Arda Nebi, Felix Backszat und Temel Hop oft aus dem Spiel zu nehmen. Wenn am Ende eine attraktive Begegnung dabei herauskommt, kann es allen recht sein.

Der SC Roland bittet übrigens besonders die eigenen Fans darum, früh und bestenfalls nicht mit dem Auto anzureisen, weil unter Umständen nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen könnten.

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