Kopfmüde und mit schweren Knochen
Umzingelt: RW Ahlens Torschütze zum 1:0, Daniel Schaffer, kann sich der Essener Übermacht nicht erwehren. Bei den Schwarzweißen waren Antwerpens Jungs klar unterlegen. 

Gleich drei Tore nach ruhenden Bällen ließen den Trainer ganz und gar nicht ruhen. „Schon nach 20 Minuten war es nicht mehr unser Spiel“, murrt Marco Antwerpe. „Vielleicht gut, dass diese Niederlage gegen einen durchschnittlichen Oberligisten die Jungs wieder wach macht.“

Beim 1:0 durch Daniel Schaffer in der 9. Minute nach einem Freistoß Backszat war die rotweiße Welt noch in Ordnung, bröckelte aber danach immer mehr in sich zusammen. Kopfmüde und mit schweren Knochen kassierten die Gäste schnell den Ausgleich durch Blerton Balaj (22.) und wurden schließlich permanent in die Defensive gedrängt. Antwerpen hatte wenig experimentiert, einzig Lindner durfte sich als gelernter Innenverteidiger auf der Außenbahn versuchen. „Hat nicht geklappt“, musste der Übungsleiter einräumen, es fehlte das Tempo.

Und die Konzentration den anderen: Denis Ivosevic verwandelt einen Freistoß direkt zum 2:1, wieder Balaj staubt nach einer Ecke am zweiten Pfosten ab (49.), und Denis Ivosevic verwandelt einen von Lindner verursachten Foulelfmeter in der Schlussminute. „Die offensiven Außen haben nicht mehr nach innen verschoben, und es fehlte der Biss nach vorn“, notierte Antwerpen nach der nötigen Lehrstunde.

 RW Ahlen: Hinkerohe – Lenz (46. Stroemer), Heermann (69. Marchewka), Rudzin’ski (69. Lehmann), Achenbach (55. Lindner) – Gültekin (65. Gemec), Backszat (46. Stratacis) – Warweg (46. Richter), Ivancicevic (58. Weber), Schaffer – Yildirim (46. Vasiliou).

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