Kreisligen-Reform mit Massenabstieg
Bild: Havelt
Um jeden Ball, jeden Punkt und jedes Tor wird künftig noch ehrgeiziger gekämpft werden.
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Die laufende Spielzeit wird die letzte nach altem Muster sein, die kommende dient der Qualifizierung.

Am Ende der Saison 2013/14 werden die Meister der A-Ligen den Aufsteiger ausspielen, der Verlierer des Entscheidungsspiels bekommt noch die Möglichkeit in einem weiteren K.o.-Spiel gegen einen Meister aus einem kleineren Fußballkreis.

In die neue eingleisige Kreisliga A kommen die Bezirksliga-Absteiger und die Meister der dann letztmalig drei B-Ligen. Zirka zehn Plätze, abhängig von der Zahl der Bezirksliga-Absteiger, stünden noch zur Verfügung. Die teilen sich die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs der A-Liga-Staffeln 1 und 2. Ab Rang sieben oder acht müssen alle Mannschaften absteigen.

Nach diesem Muster wird auch in den B- und C-Ligen verfahren.

„Die Strukturreform wurde uns durch den Verband vorgegeben“, sagte der Kreisvorsitzende Norbert Reisener. „Wir haben versucht mit Herz, Hand und Verstand die beste Lösung zu finden.“

Eindeutiger Tenor von Seiten der meisten Vereine war es, dass die Meister auch unbedingt aufsteigen müssten. Da ist bei nur noch 1,5 Aufstiegsplätzen ab der kommenden Saison mit einer eingleisigen A-Liga gegeben. Der Zweite wird dann noch die Chance bekommen, durch einen Sieg in einem Entscheidungsspiel ebenfalls den Sprung in die Bezirksliga zu schaffen.

Reduziert wurde die Anzahl der Aufsteiger aus dem heimischen Fußballkreis von zwei auf 1,5, da es ja bekanntlich mittlerweile auch weniger Bezirksligen gibt. So blieb eine Strukturreform auch auf Kreisebene unumgänglich. Fakt ist, dass es in der kommenden „Qualifikationssaison“ bis zum letzten Spieltag hoch hergehen wir

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