Kreispokal wird am 19. August fortgesetzt
Foto: Dünhölter
Mit seinem Tor zum 1:0-Sieg über den damaligen Oberliga-Konkurrenten SC Wiedenbrück ebnete Nick Flock seinem FC Gütersloh den Weg ins Halbfinale des Fußball-Kreispokals.
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Halbfinale und Endspiel sind noch für die Saison 19/20 auszutragen. Die Vorschlussrunden-Begegnungen Aramäer Gütersloh – FC Gütersloh und VfB Schloß Holte – SV Spexard sind von Wilfried Hoba für Mittwoch, 19. August, angesetzt worden.

Auch wenn die „Spechte“ ihre erste Mannschaft aus der Westfalenliga zurückgezogen haben, zieht dadurch nicht automatisch Halbfinalgegner VfB Schloß Holte ins Endspiel ein. Hoba hofft, dass Spexard eine wettbewerbsfähige Mannschaft an den Start schicken wird.

„Selbst wenn dies zum Beispiel die in der Kreisliga A spielende ehemalige zweite Mannschaft sein sollte, behält Bezirksligist Schloß Holte das Heimrecht“, erläutert der Pokalspielleiter, der das Finale für Mittwoch, 2. September, angesetzt hat. Hoba: „Anfang September müssen wir dem Verband unseren Teilnehmer am Westfalenpokal melden, daher kann des Endspiel nicht später ausgetragen werden.“

Für die Ausrichtung des Finals hatten sich ursprünglich vier Vereine beworben. Den Zuschlag erhielt der TSV Victoria Clarholz. „Da die Victoria in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, passte die Vergabe. Nun ist durch das Corona-Virus alles etwas anders gekommen, aber die Entscheidung über den Pokalsieg soll trotzdem im Holzhofstadion fallen“, so Hoba.

Bereits am übernächsten Samstag, 8. August, wird um 11 Uhr die neue Pokalsaison ausgelost. Diesmal allerdings in Abwesenheit der heimischen Fußballvereine. Auch dies ist Corona geschuldet.

„Die erste Kreispokalrunde wird am 26. August stattfinden“, weiß Hoba, dass dies für die noch im laufenden Wettbewerb vertretenen Mannschaften zu einer erheblichen Mehrbelastung führen könnte. Denn die neue Saison würde eine Woche nach dem Halbfinale und eine Woche vor dem Endspiel der alten Pokalserie eröffnet. Um vor allem die beiden Finalisten nicht zu sehr zu belasten, biete sich die Möglichkeit, den Teams in der ersten Runde der neuen Serie ein Freilos zu gewähren, überlegt Hoba.

Mit Blick auf den eng gestrickten Meisterschaftsspielplan erscheint es durchaus erwägenswert, vom gewohnten Pokalrhythmus abzuweichen. Denn bislang wurden stets bis zum Jahresende vier Runden absolviert, lediglich Halbfinale und Endspiel fanden noch im Folgejahr statt. Dazu Hoba: „Da die neue Punktspielsaison bis weit in den Juni 2021 dauern wird, können wir vielleicht im Kreispokal mehr als nur zwei Runden im kommenden Jahr spielen.“

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