Kreisstandarte geht nach Hollen und „Co“
Mannschaftskreismeister wurde der PSV Steinhagen-Brockhagen-Hollen

Danach folgten Avenwedde (73,49) und Gastgeber Sundern-Spexard (72,87). Der zum 39. Mal ausgetragene Wettbewerb musste im Regen entschieden werden. Das Mannschaftsspringen der Klasse A litt unter den schwierigen Bedingungen. Die Siegerehrung wurde ohne Pferde durchgeführt. „Wir sind trotzdem sehr zufrieden“, bilanzierte Kreisvorsitzender Werner Knöbel.

 Für das siegreiche Team ritten in den drei Teildisziplinen Christina Kindt, Falk Piles, Heine Münch, Nadine Klapper, Hella Meise und Lorenza Hupp-Steinhage. Auch zwei der neuen Vielseitigkeits-Kreismeister stellt der neue Mannschaftssieger.

 Bei den Senioren siegte Falk Piles mit 34 Punkten vor Franziska Hanke (Avenwedde) auf Cäsar (42,6) und Dr. Felix Ferlemann (Verl) auf Indigo (44,9. Bei den Junioren gewann Hella Meise. Die zweite der westfälischen Meisterschaften ist 17 Jahre alt und stand zum ersten Mal beim Kreiswettbewerb ganz oben auf dem Treppchen. Die Steinhagenerin hatte Quinta Essentia unter dem Sattel. Die für Avenwedde startende Ann-Katrin Rosalewski siegte zum ersten Mal bei den Jungen Reitern und war mit Caleandro und 61,5 Strafpunkten erfolgreich. „Bronze“ gab es für Sabrina Lammert (Rietberg-Druffel) auf Fiene (98).

Den „Großen Preis“ der Springreiter gewann Rudolf Müller aus Verl auf der siebenjährigen Grasco-Tochter Gina Lee aus der westfälischen Zucht. Besitzer ist Müllers Freund, der Varenseller Werner Buschsieweke. In der Siegerrunde zeigte der Reitlehrer seine ganze Routine und blieb ohne Fehler in 40,84 Sekunden. „Ich reite nicht mehr so viel und wenn dann nur noch auf tollen Turnieren“, sagte der erfahrene Stangenspezialist. Der zweite Platz blieb für Lokalmatadorin Nadine Sielhorst und dem Oldenburger Cockney. Die fehlerfreie Runde hatte sie in 42,02 Sekunden absolviert.

„Ich habe alles herausgekitzelt und eine gute Zeit herausgeholt“, resümierte die für Sundern-Spexard sattelnde 24-Jährige. „Gegen Rudi Müller zu reiten, ist einfach schwer.“ Den 18-jährigen Fuchshengst Cockney hat sie erst vier Wochen unter dem Sattel. Dritte wurde Franziska Peitzmeier aus Schloß Holte auf dem neunjährigen Hannoveraner Conita (0/42,27). Zehn von 39 gestarteten Reitern waren für die Siegerrunde im Preis der Sparkassen Gütersloh qualifiziert. Die Stilspringprüfung der Klasse M gewann Nina Christophliemke auf dem Hannoveraner Piro (8,2). Zweite wurde Franziska Peitzmeier auf der Contendro-Tochter Conita (8,0).

Die beste Leistung im „Großen Preis“ der Frackreiter zeigte Marie Reckmeyer (Herzebrock-Rheda) auf dem zwölfjährigen Don Bedo-Sohn Don Mokachino mit 465,50 Punkten. Zweite wurde in der M-Dressur auf Kandare Heike Müller (Ravensberg) auf der Westfalen-Stute Laurielle von Laudabilis (463,50) vor Petra Reckmeyer (Herzebrock-Rheda) auf dem siebenjährigen Hannoveraner Sonnenglanz (463).

 Die M-Dressur auf Trense gewann Sandra Krampe (Sundern-Spexard) auf dem Trakehner Elliot Knob mit der Wertnote von 8,0. Die für Oerlinghausen sattelnde Sonja Hassenewert belegte auf Schampus den zweiten Rang (7,8) vor Rika Westerfelhaus (Herzebrock-Rheda) auf der Oldenburger-Stute Doris Day (7,6). Die Kandaren L ging an Leonie Thiel (Sundern-Spexard) auf Absinth (7,8) vor Petra Reckmeyer und dem Wallach Sonnenglanz (7,7) und Sandra Krampe mit Elliot Knob (7,6).

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