Krimi im Tabellenkeller bleibt spannend
Bild: Havelt
Westkirchens Jonas Allmich (vorne) gegen Beelens Matthias Zegota.
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Einziger Sieger im Keller und somit der große Gewinner des Spieltages war der FC Münster (5:0 gegen Ostbevern).

 Im Nachbarschaftsduell haderten am Ende beide Mannschaften mit dem Ergebnis. Die Westkirchener, weil sie erst kurz vor Schluss den Ausgleich kassierten und die Beelener, weil sie 42 Minuten Überzahl nicht in einen Sieg ummünzen konnten.

Die erste Halbzeit bot keinerlei Höhepunkte. Beide Mannschaften waren in erster Linie darauf bedacht, keinen Fehler zu machen und in Rückstand zu geraten. So gab es keine echte Torchance. Die blieben ohnehin bis zum Abpfiff Mangelware.

Farbe kam erst nach dem Wechsel ins Spiel. In der 48. Minute trat GW-Spielertrainer Lukas Krumpietz Beelen Maximilian Tepe um, ohne eine minimale Chance auf den Ball zu haben. Der starke Schiedsrichter Moritz Ludorf (SC Münster 08) zeigte Rot. „Ich habe überreagiert, das darf mir nicht passieren“, gestand Krumpietz nach der Partie ein.

Allerdings schien er mit der Aktion das Spiel aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu haben. Die erste klare Chance hatte Matthias Zegota für die Gäste, als er in der 54. Minute den Pfosten traf. In der 67. Minute fühlte sich kein Beelener für einen Eckball von Max Schauf zuständig und Hendrik König war im Fünfmeterraum mit dem Kopf zum 1:0 zur Stelle. Grün-Weiß führte in Unterzahl und war nun darauf bedacht, den knappen Vorsprung irgendwie über die Zeit zu bringen.

Die Beelener machten es ihnen meist leicht, denn konstruktiver Spielaufbau war kaum zu sehen und klare Einschussgelegenheiten gab es kaum. „In Überzahl müssen wir gegen den tiefstehenden Gegner breiter spielen, wir haben uns zu wenig Chancen erspielt“, ärgerte sich Trainer Martin Hanskötter. Lediglich Marvin Farwick verzog aus aussichtsreicher Position (71.). Die Beelener mühten sich allerdings und erzwangen den Ausgleich. Eine Flanke verwertete Patrick Zwoll in der 89. Minute zum gerechten 1:1-Ausgleich. „Schade, dass wir uns da noch um den Lohn gebracht haben“, fand Krumpietz. Es bleibt unten ganz eng.

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