Krug: „Nur nicht wieder eine Klatsche“
Bild: Wegener
Dicht halten: Auf die RW-Abwehr wartet im Spiel gegen Uerdingen eine Menge Arbeit.
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Die 0:5-Klatsche bei SW Essen steckt dem Trainer immer noch in den Kleidern, morgen sollen die Wersestädter nicht noch einmal so deutlich unter die Räder geraten. „Wir haben von den zurückliegenden fünf Spielen vier ordentlich über die Bühne gebracht“, nennt Krug einen Grund für die Annahme, dass es auch besser geht.

Die Gäste aus der Grotenburg sind allerdings ein echtes Schwergewicht der Liga und rangieren nur drei Punkten hinter den Aufstiegsplätzen. „Ein Uerdinger Spieler verdient so viel wie unsere ganze Mannschaft. Das ist mit Viktoria Köln zusammen die teuerste Truppe der Liga“, beschreibt der Ahlener Trainer den feinen Unterschied zwischen den Teams.

Beide Mannschaften verspüren daher vor dem Duell im Wersestadion enormen Druck. Ahlen sollte sich steigern, um Fans und potenzielle Sponsoren zu versöhnen, Uerdingen benötigt die Punkte, um die Chance auf den Regionalliga-Aufstieg zu wahren. Selbst wenn der mit 14 Treffern beste KFC-Torschütze Jochen Höfler mit einer Bänderverletzung weiter ausfallen sollte, besitzt der Gast genügend Klasse, um jeden Gegner der NRW-Liga in seine Bestandteile zu zerlegen.

Daher ist es naheliegend, dass die Platzherren zunächst mit einer verstärkten Defensive auftreten werden. Die Flucht nach vorne bietet sich ohnehin nicht an, da Krug wegen des Ausfalls von Ferati kaum noch über stürmendes Personal verfügt. Immerhin gibt es für die Abteilung Abwehr eine kleine Entwarnung. „Alexander Thiele und Marco Köhler haben wieder mittrainiert. Wir müssen mal schauen, ob sie schon wieder so weit sind“, erklärte Krug. Im Fall von Chamdin Said ist der Trainer pessimistisch. Krug: „Für ihn käme ein Einsatz noch zu früh.“

Alles in allem wird es für RW Ahlen vordringlich ums Schadensbegrenzung gehen.

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