Kurze Auszeit bringt ASG zu Fall
Bild: Wegener
Thorsten Szymanski (Mitte) und die ASG scheiterten an einer zu hohen Fehlerquote.
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„Wir haben in der ersten Halbzeit gleichwertig gespielt und wenig Fehler gemacht, aber wir haben vergessen, unsere Chancen zu nutzen“, fasste Sascha Bertow das Geschehen nach dem Abpfiff zusammen.

Die ASG zeigte in den ersten 30 Minuten eine gute Leistung. Den Gästen aus Wermelskirchen gelang es nicht, sich abzusetzen. Zwar konnten sie mit 6:4 (15.) und 12:10 (28.) zweimal mit zwei Toren in Führung gehen, doch die Heim-Sieben kam immer wieder heran.

So ging es nach dem Seitenwechsel auch weiter. Mal legte Wermelskirchen vor, und die ASG glich aus, mal legte die ASG vor, und Wermelskirchen glich aus. Das setzte sich bis zur 40. Minute fort. Dann aber patzte die ASG-Sieben beim Stand von 17:17 viermal in Folge und geriet so mit 17:21 in Rückstand. Das war die Vorentscheidung. Auch die Auszeit, die Sascha Bertow nahm, half nichts mehr.

„Wir haben uns in dieser Phase wieder einmal ein paar unnötige Würfe genommen, die da einfach nicht hingehören“, kritisierte der Ahlener Coach. Der TuS Wermelskirchen hatte das Spiel plötzlich im Griff und baute seinen Vorsprung bis zur 58. Minute auf 29:22 aus. Während die ASG drei von vier Siebenmetern verwarf, zeigte Frank Beblinger im TuS-Trikot, wie man es besser macht. Achtmal trat er gegen Hendrik Peters und Malte Istel an und ließ beiden Ahlener Torhütern nicht den Hauch einer Chance. Insgesamt erzielte der Rechtsaußen 13 Tore für seine Mannschaft.

Zwar spielte der Tabellenvierte alles andere als spektakulär, doch er leistete sich über die gesamten 60 Minuten kaum Fehler, und das machte am Ende den Unterschied aus.

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