Late Entry ein riesiger Erfolg
Bild: Hartwig
Eine schöne Runde brachte dem erst vierjährigen Canabaz unter Lokalmatador Steffen Eikenkötter beim Late Entry des RV Oelde den Sieg in der Springpferdeprüfung der Klasse A.
Bild: Hartwig

Dabei boten die Oelder am Samstag, 24. November,  mit einem Late-Entry-Springturnier, also einem Turnier mit verkürztem Nennungsschluss, obendrein eine Premiere in ihrer Vereinsgeschichte an.

 Das Fazit dürfte ausgesprochen positiv ausfallen. Denn gerade was die Prüfungen für den vierbeinigen Nachwuchs anbetraf, die Springpferdeprüfungen der Klassen A bis M, sah man quantitativ wie qualitativ ein sehr gutes Niveau.

Dass der Verein mit seiner Premieren-Veranstaltung den Geschmack der Reiter getroffen hatte, zeigte auch der Umstand, dass die Aktiven teils zeitlich lange Anfahrten in Kauf nahmen, um in Oelde starten zu können.

In der Springpferdeprüfung der Klasse A, die aufgrund der hohen Teilnehmerzahl in zwei Abteilungen gewertet wurde, setzte sich trotz starker auswärtiger Konkurrenz mit Steffen Eikenkötter (RV Geisterholz) ein echter Lokalmatador durch. Der von ihm gerittene erst vierjährige Westfale Canabaz, den die Familie Eikenkötter bereits als Fohlen erworben hatte, absolvierte den durchaus anspruchsvollen Parcours mühelos und erzielte mit einer 8,5 die höchste Wertnote in der Prüfung.

Den Sieg in der zweiten Abteilung holte sich der in der Region nicht minder profilierte Reinhard Lütke Harmann (RV Albersloh) mit Spengler’s Püppi (8,3).

Auch die Springpferdeprüfung der Klasse M hatte mit Hubertus Große-Lümern (RFV Vornholz) auf der sechsjährigen Stute Georgina (Wertnote 8,4) eine regionale Größe als Sieger.

Insgesamt sah man in den Springpferdeprüfungen eine ganze Reihe junger Nachwuchspferde, auf die man sich in der Saison 2019 freuen darf.

Dass kontinuierlicher Erfolg meistens nichts mit Zufall zu tun hat, belegten die beiden abschließenden Springprüfungen der Klassen L und M. Während im L-Springen Philip Hermelbracht (RFV Herzebrock-Rheda) mit Little Lord die Nase vorne hatte (null Strafpunkte in 47,83 Sekunden), und sich Dennis Lilienbecker (RFV Warendorf) mit Luz nur ganz knapp geschlagen mit Platz zwei begnügen musste (null Strafpunkte in 48,07 Sekunden), kehrte sich die Reihenfolge im M-Springen um. Hier siegte Lilienbecker mit seiner Holsteiner Stute Luz dank einer couragierten Nullrunde in 48,05 Sekunden.

Für Philip Hermelbracht gab es mit dem erst achtjährigen Little Lord Platz zwei (null Strafpunkte in 51,37 Sekunden).

Zweitbester Teilnehmer im M-Springen aus dem Kreis Warendorf wurde Hubertus Große-Lümern mit Chevali auf Platz vier (null Strafpunkte in 51,72 Sekunden). Rang fünf ging an Anna Nienaber (RV Geisterholz) mit Pikonella (null Strafpunkte/52,59 Sekunden).

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