Leifeld und Roden zünden Rekordfeuerwerk
Feuerwerker: Malte Rohden, Trainer Niklas Kunst und Jonas Leifeld (v.l.) zündeten am vergangenen Wochenende bei den NRW-Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal ein Festival der Rekorde.

 Doch bei der Bestätigung sollte es nicht bleiben. Rohden und Leifeld zündeten in der Wuppertaler Schwimmoper ein Feuerwerk der Rekorde. Bei neun Starts gab es neben neun Bestzeiten gleich sieben Vereinsrekorde und vier Mal Edelmetall. Mit vier Starts zu vier Medaillen und vier neuen Vereinsrekorden schwamm Jonas Leifeld, der im Sommer schon NRW-Meister über 50m Schmetterling geworden war.

In Wuppertal allerdings toppte er alles, was nicht nur er, sondern jemals ein Schwimmer in der Geschichte der Ahlener SG erreicht hatte. Er errang drei NRW-Titel über 50m Schmetterling und erstmals auch über 50m Freistil und 100m Schmetterling sowie einen Vize-Titel über 100m Freistil. Seine Leistungssprünge dabei waren unglaublich. Über 100m Freistil (52,98 Sek.) verbesserte er seine grade eine Woche alte Bestzeit um satte vier Sekunden und rangiert nun auf Platz 8 der deutschen Bestenliste seines Jahrgangs.

 Über 50m Freistil (24,29 Sek.) war er anderthalb Sekunden schneller als zuvor, über 50m Schmetterling (26,37 Sek.) fünf Zehntel, und über 100m Schmetterling gleich drei Sekunden. Hier durchbrach er in 58,50 Sek. zum ersten Mal die Eine-Minuten Schallmauer. Er befindet sich nun auf allen vier Strecken in der Top 10 Deutschlands. Nichts nach stand ihm Malte Rohden.

Bei fünf Starts schwamm er zu drei Vereinsrekorden (100m und 200m Rücken sowie 200m Lagen). Rohden, der erst vor drei Jahren zum Schwimmen gekommen war, platzierte sich viermal in der Top Acht seines Jahrgangs in NRW. Er verbesserte sich im Schnitt um knapp vier Sekunden pro Strecke.

 Den größten Sprung schaffte er über 200m Lagen, wo er seine alte Bestzeit um neun Sekunden steigerte und, wie über die 200m Rücken, unglaubliche zehn Sekunden schneller war als noch vor einer Woche. Über beide Strecken (200m Rücken Platz 25 und 200m Lagen Platz 28) schaffte er außerdem den Sprung in die Top 30 der offenen Klasse in NRW.

SOCIAL BOOKMARKS