Lokalmatador verpasst Podium knapp
Bild: Nieländer
Es hat nicht sollen sein: Beim 10-Kilometer-Lauf hielt Adam Balachowski aus St. Vit bis zur vierten Runde den dritten Platz, musste sich letztlich aber mit dem vierten Rang begnügen.
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 „Die Bedingungen waren hart. Bei dem schwülen Wetter wollten die Beine nicht so richtig, da bekommt man keine Luft, aber die Zuschauer haben wieder mitgezogen und das baut auf“, erklärte Rekordsieger Kaldewei im Ziel. Auf den vierten Platz lief der St. Viter Lokalmatador Adam Balachowski (36:40 Min.), der lange Position drei hielt. Eingangs der vierten von fünf Runden zog aber Thomas Himpel vorbei. „Ich habe zwei Monate wegen einer Achillessehnenverletzung nicht laufen können. Ich bin zufrieden“, erklärte der St. Viter.

„Ich war mir sicher, die ist weg“

Bei den Frauen sah erst alles nach einem klaren Sieg der Wiedenbrücker Triathletin Silvia Noya Crespo (42:35 Min., 1. TriTeam GTV) aus. „So wie die in der ersten Runde an mir vorbei zog, war ich mir sicher, die ist weg. Aber mein Vereinskollege Joachim Kallenbach hat mich gezogen und dann lief es irgendwann“, erklärte Siegerin Ines Günnewig (42:22 Min., LV Oelde) im Ziel. „Ich laufe immer ohne Uhr und konnte nicht einschätzen, wie schnell ich bin“, erklärte die Zweitplatzierte Crespo, die bereits am Morgen die 120-Kilometer-Tour bei der Brackweder RTF gefahren war und bei der zur Mitte des Laufs die Kräfte nachließen. „Ich habe die Siegerin immer noch gesehen, aber ich konnte nicht dran bleiben“, sagte die 34-jährige Crespo, die Mitte Oktober beim Frankfurter Marathon starten möchte. Auf den dritten Platz lief Ulrike Rannacher (46:56 Min., DJK Gütersloh).

329 Läufer starten über fünf Kilometer

Den gut besetzten und mit 329 Startern größten Lauf über die 5 Kilometer-Distanz dominierten die heimischen Läufer. Der Langenberger Bundesliga-Triathlet Stefan Holtkötter (17:11 Min., TriFinish Münster) löste sich auf dem letzten Kilometer aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe und gewann nach einer sechswöchigen Verletzungspause zum ersten Mal in St. Vit. Mit Sebastian Janta (17:18 Min., LG Burg Wiedenbrück) lief ein weiterer Triathlet auf das Treppchen. Dritter wurde Tobias Liermann (17:26 Min., Liermann Fenster und Türen). Bei den Frauen nutzte die in Herzogenbosch/Niederlande studierende Gütersloherin Michelle Rannacher ihren Heimat-Urlaub und gewann mit einem klaren Start-Ziel-Sieg vor Marlena Götza (20:09 Min., LG Burg Wiedenbrück), die nur denkbar knapp an der 20-Minuten-Marke scheiterte.

Alle Ergebnisse sowie weitere Hintergründe und Bilder vom Volkslauf in St. Vit finden Sie in der Dienstagsausgabe der „Glocke“.

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