Lück wäre stolz: WTV baut auf Talente
Bild: Hoheisel
Ab dafür: Die U12-Junioren des Wiedenbrücker TV sind beim eigenen Horst-Lück-Turnier im Vorwärtsgang. Wie es sich für gute Gastgeber gehört, überließen sie den Sieg jedoch Anderen. 
Bild: Hoheisel

Horst Lück, der Gründungsvater des Rugby an der Ems, wäre angesichts dieser Bilder mit Sicherheit stolz gewesen: Am Wochenende tummelten sich im Rahmen des Schülerturniers des Wiedenbrücker TV mehr als 500 Nachwuchsspieler aus knapp 40 Vereinen am Sportzentrum Burg. Im Zentrum des Trubels: Das neue, frisch eingeweihte Vereinsheim, das für die Aufbruchstimmung der ganzen Abteilung steht.

Alles eng verzahnt

Das fängt bei den Junioren an, geht weiter über die Herren und hört bei den „Oldies“ auf. Alles ist eng verzahnt, keiner kann ohne den anderen. So läuft das bei der Rugby-Familie im WTV. Zwei Beispiele: Der Aufstieg der ersten Wiedenbrücker Garde in die Zweite Liga Nord wäre ohne den Unterbau gar nicht möglich gewesen, so sehen es sogar die Bestimmungen vor. „Wenn du in dieser Klasse spielen willst, musst du eine funktionierende Nachwuchsarbeit betreiben“, erklärt Jürgen Rubbel, seines Zeichens zweiter Abteilungsleiter.

Engagierte „Oldies“

Zweites Beispiel: Die „Oldies“, die nicht bloß aus nostalgischen Gründen noch immer aktiv sind, sondern im Hintergrund sehr viel bewegen. Nicht wenige der ehemaligen Spieler der ersten Mannschaft engagieren sich jetzt im umtriebigen Förderkreis. Und ohne den würde es das neue, schnieke Clubheim zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht geben.

Einer von ihnen ist Jürgen Peterburs, der Vorsitzende des Förderkreises, der am Sonntagvormittag gemeinsam mit Jürgen Rubbel über den Sportplatz führt und über die Fortschritte von Rugby in Wiedenbrück berichtet. Gerade finden die Finalspiele in den vier Altersklassen statt, da ist es nur logisch, dass sich das Gespräch hauptsächlich um die Nachwuchsarbeit dreht.

Weitere Hintergründe zur Nachwuchsarbeit der Rugby-Abteilung des WTV lesen Sie am Dienstag, 17. September, in der Rheda-Wiedenbrücker Ausgabe der „Glocke“.

SOCIAL BOOKMARKS